Frey-Näpflin-Stiftung zeigt Bilderserie von Rubens

Die Frey-Näpflin-Stiftung zeigt ab dem 18. März in ihrem Museum in Stans eine 13 Gemälde umfassende Serie aus der Werkstatt von Peter Paul Rubens. Bei knapp der Hälfte der Bilder hatte der Meister selbst Hand angelegt.

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Organisationsleiterin Elena Federici im Museum der Frey-Näpflin-Stiftung in Stans vor dem Werk «Johannes». (Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ)

Organisationsleiterin Elena Federici im Museum der Frey-Näpflin-Stiftung in Stans vor dem Werk «Johannes». (Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ)

Die frisch restaurierte Bilderserie zeigt Jesus und die zwölf Apostel. Eine vollständige, 13 Gemälde umfassende Apostelserie von Rubens sei ein Glücksfall, schreibt die Stiftung in einer Mitteilung.

Bei der Restaurierung zeigte sich, dass die Bilder nicht ausschliesslich von Mitarbeitern von Rubens gemalt wurden. In sechs Bildern habe der Experte Justus Müller Hofstede Rubens' eigene Hand gesehen, teilte die Stiftung mit.

Die Bilder, die nach ihrem früheren Besitzer «Cumberland-Serie» genannt werden, dürften zwischen 1615 und 1620 entstanden sein. Der Prototyp der Rubens-Apostelserie befindet sich in Madrid. Rubens liess davon in seiner Werkstatt Kopien herstellen und griff manchmal selbst ein.

sda

Hinweis:
Die Ausstellung wird vom 18. März bis 27. Mai 2012 im Museum der Frey-Näpflin-Stiftung in Stans gezeigt (Öffnungszeiten Samstag 14-17 und Sonntag 11 bis 17 Uhr). Der Eintritt kostet 15 Franken, Studenten und AHV-Bezüger bezahlen 10 Franken.