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Frischer Wind in der Alzheimervereinigung Obwalden-Nidwalden

Das vergangene Jahr der Alzheimervereinigung Obwalden-Nidwalden hatte es in sich: In der Geschäftsstelle gab es personelle Wechsel. Ein neues Organigramm schafft klarere Strukturen.
Marion Wannemacher
Regula Gerig (rechts) hat Margrit Freivogel Kayser als Geschäftsstellenleiterin abgelöst. Bild: Marion Wannemacher (Ennetbürgen, 29. Mai 2018)

Regula Gerig (rechts) hat Margrit Freivogel Kayser als Geschäftsstellenleiterin abgelöst. Bild: Marion Wannemacher (Ennetbürgen, 29. Mai 2018)

«Das Leben gehört den Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein». Dieses Goethe-Wort stellte Co-Präsidentin Therese Rotzer-Mathyer der Versammlung der Vereinigung Obwalden-Nidwalden am Dienstagabend im Alterszentrum Öltrotte in Ennetbürgen voran. «Das Vereinsjahr 2017 war für uns ein Jahr des Wechsels und der Neuorientierung», erklärte sie. Im Dezember 2016 sei die definitive Zusage der beiden Kantone Ob- und Nidwalden gekommen. Auf Ende 2017 habe die langjährige Geschäftsstellenleiterin Margrit Freivogel Kayser ihren Rücktritt angekündigt.

Als Nachfolgerin konnte der Vorstand an der Versammlung Regula Gerig präsentieren. Sie ist Kantonsrätin und Gemeinderätin in Alpnach, verheiratet und hat zwei Kinder im Teenageralter. Beruflich ist sie Gemeindekrankenschwester und hat Weiterbildungen gemacht in Beratung und Erwachsenenbildung und war beim SRK und bei der Spitex Obwalden tätig. Durch ihre Tätigkeit bei der Spitex habe sie viele Demenzbetroffene betreut. «Von daher bringe ich einen Rucksack mit, den ich hier wieder anwenden kann», sagte sie. Unterstützt wird sie von Barbara Rebsamen im Sekretariat, beide haben jeweils ein 20-Prozent-Pensum und haben ihre Arbeit bereits Anfang des Jahres aufgenommen. Regula Gerig wird ausserdem die Arbeit von Hildegard Rieder übernehmen, die drei Jahre im Vorstand für das Kurswesen verantwortlich war. Zudem hatte die Stanserin die Angehörigenseminare betreut.

Margrit Freivogel war das «Gesicht der Organisation»

Warme Worte fand Therese Rotzer auch für Margrit Freivogel, die als erste Leiterin die Geschäftsstelle vor vier Jahren professionell aufgebaut hatte und Hauptverantwortliche bei den Verhandlungen mit den Kantonen für die Ausarbeitung der Leistungsvereinbarung war. «Sie hat unserer Organisation in den letzten vier Jahren ein Gesicht gegeben. Sehr nützlich waren für uns ihre Fähigkeiten in den Bereichen Organisation, Medien und Altersarbeit und ihre gute Vernetzung in Ob- und Nidwalden», dankte ihr die Co-Präsidentin.

Der Verein habe im Zusammenhang mit der Nachfolge der Geschäftsleitung die Gelegenheit genutzt, um die Strukturen zu überprüfen. Neu richtete er sich ein Büro als Geschäftsstelle in dem Raum im Alters- und Pflegeheim Nägeligasse ein, der bislang für Beratungsgespräche genutzt wird. Die Nutzung der Räume ist gratis, wofür die Co-Präsidentin dankte. «Wir können damit auch Synergien mit der Nägeligasse nutzen», freute sie sich. Diese führe die einzige Demenzstation in Nidwalden.

Mit neuem Organigramm wartete der Vorstand auf. Dieses schafft klarere Strukturen und trennt die strategische und operative Ebene klarer. Erstmals wurden Pflichtenhefte für alle Vorstandsmitglieder erstellt und die Kompetenzen in einem Geschäftsreglement festgehalten.

Eine positive Jahresrechnung präsentierte Finanzchef Niklaus Röthlin. Bei Einnahmen von rund 104 000 Franken gab es unter anderem durch eine grosszügige Spende über 20000 Franken und die Weihnachtsspendenaktion des Nidwaldner Blitz mit über 5000 Franken ein unerwartetes Plus von rund 33000 Franken.

Zugenommen hat im vergangenen Jahr auch die Beratungstätigkeit. Laut Jahresbericht wurde die Beratungsstelle 2017 um 40 Prozent häufiger kontaktiert als noch im Vorjahr. Ein Fall habe über längere Zeit Beratung und Begleitung erfordert, erklärte die Leiterin Beratung Theres Ettlin auf Nachfrage.

Ausblick für die Zukunft des Vereins

In den kommenden Jahren solle die Beratung gezielt ausgebaut und personell verstärkt werden, kündigte Co-Präsidentin Therese Rotzer an. Auch solle der Bekanntheitsgrad des Vereins erhöht werden mittels Inseraten und Informationsbroschüren. «Alzheimer Obwalden-Nidwalden möchte sich zu der Anlaufstelle für Fragen rund um Demenz entwickeln», hielt Therese Rotzer fest.

Die neue Geschäftsstelle der Alzheimervereinigung befindet sich im Alters- und Pflegeheim Nidwalden, in der Nägeligasse 29 und ist dienstags von 7.30 Uhr bis 12 Uhr geöffnet. Das Telefon ist werktags besetzt: 041 660 33 59.

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