Für 1,5 Millionen Franken: Rund 100 Urner Kantonsbauten werden renoviert

Der Urner Verwaltung stehen in den nächsten Wochen Renovationsarbeiten bevor. Unter der Federführung des Amts für Hochbau frischen lokale Bauunternehmen diverse kantonale Liegenschaften auf.

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Im Urner Rathaus, hier im Rahmen der «Night of Lights» rot beleuchtet, werden diesen Sommer Renovationsarbeiten durchgeführt.

Im Urner Rathaus, hier im Rahmen der «Night of Lights» rot beleuchtet, werden diesen Sommer Renovationsarbeiten durchgeführt.

Bild: Florian Arnold (22. Juni 2020)

(stp) Während der Sommermonate Juli und August werden an rund 100 kantonalen Liegenschaften Unterhalts- und Sanierungsarbeiten durchgeführt. Dies steht in einer Meldung der Urner Baudirektion. Wie die Behörden weiter schreiben, belaufen sich die Kosten für dieses Jahr auf rund 1,5 Millionen Franken. Hauptsächlich führen lokale Urner Unternehmen die Arbeiten aus. Diese richten sich dabei nach der neuen Immobilienstrategie des Kantons. So dienen die Arbeiten vor allem der Werterhaltung der entsprechenden Gebäude. Auftraggeber ist das Amt für Hochbau.

Immobilienstrategie des Kantons Uri

Die Immobilienstrategie des Kantons Uri ist ein Strategiepapier. Die Baudirektion nimmt mit diesem Papier gemäss Mitteilung ihren Grundauftrag wahr, die Werterhaltung und Funktionstüchtigkeit der kantonalen Liegenschaften «professionell, langfristig und mit einer übergeordneten Strategie» vorzunehmen. Die Immobilienstrategie kommt in den nächsten 15 Jahre zum Einsatz. Ziel ist es, bestehende Ressourcen umzusetzen, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen. (stp)

Wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht, wird unter anderem im Rathaus das Dachgeschoss umgebaut, die WC-Anlagen erweitert und der Lift ersetzt. Dieser geht nach den Arbeiten neu bis ins dritte Obergeschoss. Bei den Bildungsstätten planen die Behörden, in der kantonalen Mittelschule nebst diversen kleineren Sanierungsarbeiten im ehemaligen Lehrerseminar zusätzliche WC-Anlagen zu schaffen. Im Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) wird zudem im Altbau 1960 (Trakt A) die Beleuchtung im Korridor durch LED-Beleuchtung ersetzt. Bereits umgesetzt wurde die Sanierung des Parkplatzes bei der Bauernschule in Seedorf.

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