Gämsenpopulation in Nidwalden ist weiter geschrumpft: Abschusszahlen werden eingeschränkt

Keine Änderungen nimmt der Regierungsrat bei den Jagdbetriebsvorschriften zum Rotwild und der Rehjagd vor.

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(stp) Der Regierungsrat hat die Jagdbetriebsvorschriften 2020 für den Kanton Nidwalden erlassen. Gegenüber dem Vorjahr bleibt die Menge an Rotwild, die auf der Hoch-, Hege- und Regulationsjagd geschossen werden darf, unverändert, heisst es in einer Mitteilung. Total stehen 21 Hirsche sowie 60 Stück sogenanntes Kahlwild – also weibliches Rotwild und Kälber – zum Abschuss frei. Kein Änderungsbedarf besteht gemäss Mitteilung bei der Rehjagd. So dürfen Jägerinnen und Jäger erneut wahlweise einen Rehbock oder eine Rehgeiss und ein Rehkitz erlegen.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie konnten die Wildzählungen heuer nicht im üblichen Rahmen durchgeführt werden. Die Behörden schreiben allerdings, dass gemäss Stichprobenzählungen bei Rotwild und Rehwild von einem «stabilen Bestand» auszugehen ist.

Sorgen bereitet indes der nach wie vor negative Trend bei den Gämsen. Die Population ist trotz mildem Winter im gesamten Alpenbogen geschrumpft. Die Abschusszahl wird daher eingeschränkt.