Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Gämse ersetzt Steinhaufen im Hergiswiler Achereggkreisel

Ende der Sommerferien verschwindet der Kran der Lopper-Baustelle vom Kreisel Acheregg. Die Gemeinde ergreift die Gelegenheit und gestaltet das Innere des Kreisels neu.
Martin Uebelhart
Eine Skizze zeigt, wie der Kreisel Acheregg aussehen soll. (Bild: PD)

Eine Skizze zeigt, wie der Kreisel Acheregg aussehen soll. (Bild: PD)

Ein Steinhaufen zierte bis vor kurzem den Kreisel Acheregg zwischen Hergiswil und Stansstad. Diese Gestaltung sei im Jahr 2007 in Zusammenhang mit den Arbeiten an der Autobahn vom Kanton Nidwalden gemacht worden, sagt der Hergiswiler Gemeindepräsident Remo Zberg. «Gemäss unseren Unterlagen hat sich der Kanton seinerzeit nicht mit uns abgesprochen, obwohl an sich die Gemeinde für die Gestaltung und auch den späteren Unterhalt zuständig wäre», hält er weiter fest.

Beim Erhaltungsprojekt Acheregg bis Lopper Nord musste für die Sanierung der Steinschlaggalerie ein Kran in den Kreisel gestellt werden. Dafür wurde der Steinhaufen entfernt.

Die Gemeinde Hergiswil packt die Chance und will den Kreisel im Inneren neu gestalten. Der Steinhaufen habe öfter Anlass für Fragen und auch Spott aus der Bevölkerung gesorgt, sagt der Gemeindepräsident. «Insbesondere auch, weil der Eindruck entstand, dass der Kreisel noch nicht fertig ist.» Laut Aussagen des damals vom Kanton beauftragten Architekten sollte der Steinhaufen an den alten Steinbruch erinnern, sagt Zberg. Der Kanton sei bereit, der Gemeinde die Kreiselgestaltung und den damit verbundenen Unterhalt zu überlassen. «Das hat unsere Rücksprache mit dem Amt für Mobilität ergeben», so Zberg.

Pflanzen in den Hergiswiler Farben

Das Konzept für den Kreisel hat die Abteilung Werke + Schutz erarbeitet. Künftig sollen in einem immergrünen Kreis Blumen in den Hergiswiler Farben Blau, Weiss und Gelb blühen. In der Mitte soll auf einem rund einen Meter hohen Hügel eine lebensgrosse Gämse – das Wappentier der Gemeinde – aus Bronze stehen. Der Gemeinderat hat das Konzept genehmigt. Kantonspolizei und Amt für Mobilität haben mündlich zugestimmt.

Eine Schätzung rechnet mit Kosten von rund 42'000 Franken. Darin enthalten sind die Haupt- und Gartenarbeiten, die Bronzefigur sowie eine Pumpenleitung für den Bezug von Seewasser für den Unterhalt des Kreiselinnenraums. Für den Austausch der Blumen in den verschiedenen Jahreszeiten wird laut der Offerte eines Gartenbau-Unternehmens mit einem jährlichen Unterhaltsaufwand von 6650 Franken gerechnet.

Remo Zberg geht davon aus, dass der Kreisel im Verlauf des Herbstes neu gestaltet wird. «Ursprünglich hatten wir vor, die Arbeiten im Sommer zu erledigen», hält er fest. Doch weil es zu Verzögerungen auf der Lopper-Baustelle gekommen sei, bleibe der Kran bis zum Ende der Sommerferien stehen und nicht wie erst geplant bis Ende Juni.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.