Gefahr unter Wasser - Tauchverbot bleibt bestehen

Im Tauchgebiet Rütenen haben Geologen die Situation beurteilt. Sie stellten fest, dass Gestein auch während den Sommermonaten rutschte. Das Tauchen ist immer noch gefährlich und das Verbot wird somit nicht aufgehoben.

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Eine Tauchverbotstafel in der Rütenen bei Beckenried. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Eine Tauchverbotstafel in der Rütenen bei Beckenried. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Wie die Kantonspolizei Nidwalden in einem Communiqué schreibt, besteht weiterin die Gefahr, dass entlang von offenen Trennflächen weitere Felsschollen in die Tiefe gleiten. Taucher könnten darunter verschüttet werden. Das Tauchen in der Rütenen bei Beckenried wäre grobfahrlässig, wenn sich jemand trotz Verbot unter Wasser begäbe.

Verschiebungen sind gut sichtbar

Geologen haben an den Felsen verschiedenen Kontrollpunkte angebracht. Grosse Verschiebungen seien gut sichtbar, wie in der Mitteilung weiter steht. Polizeitaucher kontrollieren periodisch und Veränderungen werden unverzüglich gemeldet.

Die Natur arbeiten lassen

Zurzeit lässt man die Natur arbeiten und hofft, dass sich die Lage wieder von selbst beruhigt. Fachleute raten von Sprengungen unter Wasser ab. Heftige Erschütterung würden vermutlich weitere Anrisse verursachen. Die Kosten dafür wären erheblich.

pd/ks