Geld vom Kanton im Kampf gegen Strassenlärm

Nidwalden will Gemeinden entlang der Autobahn A2 finanziell unterstützen, wenn sie zusätzlichen Lärmschutz vorsehen. Das ist aber an Bedingungen geknüpft.

Drucken
Teilen
Ein Teil der Autobahn A2 zwischen Beckenried und Stans ist bereits links und rechts mit Lärmschutzwänden versehen. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Ein Teil der Autobahn A2 zwischen Beckenried und Stans ist bereits links und rechts mit Lärmschutzwänden versehen. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Bund saniert in den nächsten Jahren die Autobahn A2 im Kanton Nidwalden, so geschehen bei Stansstad. Gebaut werden auch Lärmschutzwände. Weil der Bund sich auf die im Gesetz vorgeschriebenen Mindeststandards hält, können die Gemeinden Hergiswil, Stansstad, Stans, Buochs und Beckenried ihre Lärmsituation mit weiteren Projekten zusätzlich markant verbessern. So will es der Regierungsrat in der Revision des Umweltschutzgesetzes. Konkret: Der Kanton kann an zusätzliche bauliche Lärmschutzmassnahmen der Gemeinden einen Beitrag von bis zu 25 Prozent leisten.

Kaum Luxuslösungen

Dies ist an verschiedene Bedingungen geknüpft, wie die Staatskanzlei am Freitag in einer Mitteilung schreibt: Unter anderem müssen die Massnahmen die Wohn- und Lebensqualität der Anwohner verbessern, zweckmässig sein oder einen Mehrnutzen bringen. Die Kosten der Massnahmen sollen zudem verhältnismässig sein. Die Gefahr, dass die Gemeinden nun Luxuslösungen realisieren könnten, stuft man beim Kanton als gering ein.

Stansstad hat bereits auf eigene Kosten Lärmschutzmassnahmen in der Höhe von 4,1 Millionen Franken realisiert. «Aus Gleichbehandlungsgründen ist Stansstad berechtigt, ein Gesuch für einen Kantonsbeitrag zu stellen», heisst es weiter.

pd/rem