GEMEINALPEN: Freude an Alpkäse-Absatz, Sorge um Alpwege

Die Älpler der acht Gemeinalpen Nidwaldens erlebten einen zufrieden stellenden Alpsommer 2007. Doch sind diverse Probleme zu lösen.

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Impression vom Alpkäsemarkt in Beckenried (Archiv). (Bild Dominik Buholzer/Neue NZ)

Impression vom Alpkäsemarkt in Beckenried (Archiv). (Bild Dominik Buholzer/Neue NZ)

Das Wetter war durchzogen und launisch, und der Alpsommer wurde im Herbst mit einem frühen Schneefall abrupt beendet. Dagegen waren die Wochenenden mehrheitlich schön, was insbesondere die Älpler, die mit dem Tourismus einen wertvollen Nebenertrag erwirtschaften, zufrieden stellte. Das berichtete Ueli Niederberger, Alpgenossenpräsident, Dallenwil, an der jüngsten Alpgenossengemeinde in seinem Rückblick auf das Alpjahr 2007.

Niederberger ging in seinem Rückblick im voll besetzten «Schlüssel»-Saal auf die im letzten Jahr abgelieferte Analyse über die Nidwaldner Alpwirtschaft ein. Die Bannwarte der acht Gemeinalpen hätten diese genau studiert und festgestellt, dass die darin gemachten Verbesserungsvorschläge nicht neu seien. Seit Jahren werde auf den Alpen versucht, den Ertrag mit der Einbindung in eine Touristenregion zu steigern. Obwohl in der Analyse viel Zukunftspotenzial aufgezeigt werde, so stellte Ueli Niederberger fest, «müssen der ökologische und der wirtschaftliche Wert auf einer Alp übereinstimmen». Deshalb werde der Milchverwertung auf den Alpen ein grosser Stellenwert beigemessen, denn der Alpkäse finde immer mehr Liebhaber. Dass man sich dem Tourismus nicht verschliesse, zeigte die Alp Arni, welche mithalf, dass der beliebte Wanderweg durchs Arnitobel mit Hilfe der Gemeinde Engelberg nach dem Unwetter 2005 wieder in Stand gestellt werden konnte.

Werner Flury

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.