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Gemeinde Stansstad hat endlich neuen Standort für die Feuerwehr gefunden

Nach jahrelanger Suche und vielen Rückschlägen konnte der Gemeinderat am Dienstag an der Gemeindeversammlung bekanntgeben, dass auf dem Sadec-Areal bei der Ausserfeldbrücke ein neuer Werkhof mit Feuerwehrlokal entstehen soll.
Philipp Unterschütz
Auf dem Areal beim Sadec-Gebäude hat der Gemeinderat einen Standort für das neue Feuerwehrlokal gefunden. (Bild: Corinne Glanzmann (Stansstad, 30. Mai 2018))

Auf dem Areal beim Sadec-Gebäude hat der Gemeinderat einen Standort für das neue Feuerwehrlokal gefunden. (Bild: Corinne Glanzmann (Stansstad, 30. Mai 2018))

In den vergangenen Jahren hat der Gemeinderat rund zwei Dutzend Standorte für ein neues Feuerwehrlokal mit Werkhof geprüft. Doch waren diese entweder zu teuer, nicht geeignet oder der Gemeinde wurde das nötige Land nicht zur Verfügung gestellt. Im November 2015 lehnte es die Kirchgemeinde deutlich ab, dass für die Feuerwehr auf dem Land neben dem Friedhof an der Bürgenstockstrasse gebaut werden könnte. Daraufhin plante der Gemeinderat, mit dem Feuerwehrlokal doch am bisherigen Standort zu bleiben und veranlasste eine Machbarkeitsstudie, die aufzeigen sollte, wie das baufällige, veraltete Gebäude im Herzen des Dorfes ersetzt werden könnte.

«Die Studie hat gezeigt, dass am bisherigen Ort ein Raumangebot, wie es für den Werkhof und das Feuerwehrgebäude nötig wäre, nicht mit einem vernünftigen Aufwand realisierbar ist», erklärt Gemeindepräsident Beat Plüss auf Anfrage. An der Gemeindeversammlung am Dienstagabend konnte er nun aber bekannt geben, dass der Gemeinderat endlich fündig geworden ist: Ein neuer Werkhof mit Feuerwehrlokal soll auf dem Sadec-Areal bei der Ausserfeldbrücke entstehen.

Das Projekt ist möglich geworden, weil die Bauherrschaft auf dem Sadec Areal am Ausarbeiten eines Gestaltungsplans war. Für den angestrebten Bau von Mehrfamilienhäusern war es aber auch nötig, den Lärmschutz bei der in diesem Bereich noch nicht überdeckten Autobahn zu verbessern. Dafür soll neben dem bestehenden Gewerbegebäude ein zweites errichtet werden, das von der Gemeinde für die Feuerwehr und den Werkhof genutzt werden kann. «Es ist noch nicht klar, ob wir die Parzelle kaufen, mieten oder im Baurecht übernehmen», sagt Beat Plüss. Man sei sich aber mit der Bauherrschaft einig, weil diese davon profitiere, dass die Gemeinde das Gewerbegebäude übernehme.

Künftige Nutzung am bisherigem Standort offen

Im neuen Gewerbegebäude werden grosse Einstellhallen für Werkdienst- und Feuerwehrfahrzeuge, sowie alle nötigen Räumlichkeiten für Lager und Feuerwehrlokal untergebracht. Das neue und auch das bestehende Gewerbegebäude werden separat mit einer neuen direkten Verbindung über die Ausserfeldbrücke erschlossen. «Das bringt auch eine Aufwertung für das ganze Areal, weil es nicht mehr vom Gewerbeverkehr betroffen ist», betont Beat Plüss. Damit verhindere man auch, dass die Feuerwehr - wie es jetzt im Dorf der Fall ist - beim Ausrücken durchs Wohnquartier fahren muss.

Wenn alles rund läuft, will der Gemeinderat die Kreditgenehmigung für das Projekt noch diesen Herbst oder im kommenden Frühling der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorlegen. Was der neue Werkhof mit Feuerwehrlokal etwa kosten wird, kann Beat Plüss zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffern. Momentan laufen erst die Projektstudien, aufgrund derer die Kostenvoranschläge erstellt werden. «Die Umsetzung würde wohl etwa zwei Jahre dauern, so dass ein Bezug im Herbst 2021 möglich sein könnte», sagt Gemeindepräsident Plüss. Was mit dem bisherigen Standort im Dorf passiert ist noch offen. «Darüber machen wir uns erst Gedanken , wenn die Stimmbürger den Kredit erteilt haben und wir das Projekt realisieren können», meint Beat Plüss. Angestrebt würde wohl eine gemischte Nutzung mit Wohnungen und Ladengeschäften.

Offen ist in Stansstad zudem auch immer noch, wie es mit der Gemeindeverwaltung weitergehen soll. Der aktuelle Feuerwehrstandort im Dorf wäre laut Beat Plüss durchaus eine Option, die man später - neben dem jetzigen Standort oder der alten Post - prüfen werde.

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