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Nidwaldner Gemeinden erhalten 1,2 Millionen vom Kehrichtverband zurück

Der Kehrichtverwertungsverband Nidwalden zahlt Geld an die Gemeinden aus. Grund dafür sind gute Ergebnisse in den Rechnungen. Die Delegierten wählten zwei neue Mitglieder in den Verbandsvorstand.
Martin Uebelhart
Der neu zusammengesetzte Vorstand des Kehrichtverwertungsverbandes Nidwalden (von links): Franz von Holzen, Ueli Zimmermann, Präsident Adolf Scherl, Lukas Arnold, Renato Durrer, Bruno Käslin, Tom Christen und Sekretärin Irène Joss. (Bild: Martin Uebelhart (Stansstad, 5. Juli 2018))

Der neu zusammengesetzte Vorstand des Kehrichtverwertungsverbandes Nidwalden (von links): Franz von Holzen, Ueli Zimmermann, Präsident Adolf Scherl, Lukas Arnold, Renato Durrer, Bruno Käslin, Tom Christen und Sekretärin Irène Joss. (Bild: Martin Uebelhart (Stansstad, 5. Juli 2018))

Über ein Rekordjahr bei der Deponie Cholwald konnte Kassier Ueli Zimmermann der Delegiertenversammlung des Kehrichtverwertungsverbandes Nidwalden berichten. Fast 5,1 Millionen Franken betrug der Mehrertrag zu Gunsten des Verbandes. Unter anderem wurden zusätzliche Abschreibungen getätigt. Unter dem Strich verblieben gut 1,18 Millionen. Davon fliessen 600'000 Franken an die Gemeinden zurück.

Weitere 600'000 Franken erhalten die Gemeinden aus der Verbandsrechnung zurück, die letztlich mit einem Überschuss von 30'000 Franken abschliesst. Der grosse Überhang hat sich laut Zimmermann ergeben, weil die Gebühren zunächst noch nicht an die inzwischen abgeschlossenen günstigeren Entsorgungsverträge angepasst gewesen seien. Mit Blick auf das Budget hielt er fest, dass der Kehrichtbereich aufgrund der langjährigen Verträge gut planbar sei. «Bei der Deponie bewegen wir uns im Markt, da sind Prognosen nicht so einfach», so Zimmermann.

Kampfwahl um Vorstandssitz

Bei den Wahlen in den Vorstand wurden die fünf Bisherigen wiedergewählt. Es sind dies Präsident Adolf Scherl, Buochs, Ueli Zimmermann, Ennetbürgen, Renato Durrer, Hergiswil, Lukas Arnold, Stans, und Bruno Käslin, Beckenried. Für den bereits 2017 ­abgetretenen vormaligen Präsidenten Paul Matter wurde der Ennetmooser Gemeinderat Franz von Holzen in den Vorstand gewählt. Damit behält Ennetmoos als Standortgemeinde der Deponie Cholwald weiterhin einen Sitz im Vorstand. Umkämpfter war die Nachfolge von Karl Graf. Er wurde am Donnerstagabend in der «Riedsunnä» in Stansstad nach 24 Jahren aus dem Vorstand verabschiedet. Drei Kandidaten wurden nominiert: Josef Odermatt aus Oberdorf, Tom Christen aus Wolfenschiessen und Andy Christen aus Stansstad. Im zweiten Wahlgang erhielt Tom Christen das absolute Mehr. Er ist seit vier Jahren Wolfenschiesser Delegierter im Verband und sitzt neu auch im Gemeinderat. Zur Sekretärin wurde Geschäftsstellenleiterin Irène Joss ernannt.

Renato Durrer informierte, dass der Vertrag mit dem Hersteller der Suibr-Säcke verlängert worden sei. «Gleichzeitig soll auch eine Qualitätsverbesserung erreicht werden», hielt er fest, insbesondere was die Reissfestigkeit betreffe. Weiter werde die Post ab September keine Säcke und Gebührenmarken mehr verkaufen. Das habe die Post schweizweit so entschieden.

Lukas Arnold, zuständig für die Spezialsammlungen und Sammelstellen, gab bekannt, dass die getrennte Sammlung von Speiseöl aufgegeben werde. «Die Verwerter haben das gesammelte Öl wegen zu grosser Verschmutzung abgelehnt», führte er aus. Auf den Sammelstellen der Gemeinden werde es neue Sammelbehälter geben.

Präsident Adolf Scherl informierte über eine mögliche Erweiterung der Deponie Cholwald mit einer fünften Etappe. Mit dem Amt für Umwelt seien erste Abklärungen getroffen worden.

Mehr Informationen zum KVV NW gibt es hier.

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