Gemeinderat schlägt wegen Ruine Alarm

Die Burgruine Rotzberg in Ennetmoos ist in einem schlechten Zustand. Der Gemeinderat hofft nun auf Hilfe vom Bund.

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Gemeindepräsident Peter Scheuber steht auf den Mauern der Burgruine Rotzberg oberhalb von Ennetmoos. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Gemeindepräsident Peter Scheuber steht auf den Mauern der Burgruine Rotzberg oberhalb von Ennetmoos. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Peter Scheuber gefällt nicht, was er sieht, wenn er sich auf den rund 1000 Quadratmetern der Burgruine auf dem Rotzberg bewegt. Die bis zu 1,6 Meter dicke Ringmauer ist an gewissen Stellen in desolatem Zustand. Vor allem auf der Ostseite Richtung Stans klaffen Löcher im Gemäuer, Steine sind locker. «Das ist ein Sicherheitsrisiko», erklärt der Gemeindepräsident von Ennetmoos.

Der Gemeinderat Ennetmoos hat deshalb bei Gerold Kunz, dem Denkmalpfleger des Kantons Nidwalden, einen schriftlichen Antrag auf Restaurierung eingereicht. Noch hat dieser das Schreiben nicht prüfen können. Eigentümerin der Burgruine Rotzberg ist die Schweizerische Eidgenossenschaft. Kunz müsste den Antrag also an den Bund weiterleiten. Dort befindet sich die Burgruine in der Kategorie C. Dies seien Bauten, deren Objektstrategie noch unklar sei. Trifft der Antrag ein, wird der Bund eine Zustandsanalyse in Auftrag geben. Ergibt diese einen Handlungsbedarf, wird saniert. Die Kosten würde der Bund übernehmen.

Stephan Santschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.