Gemeindeversammlung
Buochs verfolgt einen gesunden Finanzhaushalt – Steuerfuss bleibt unverändert

Die Gemeindeversammlung folgte dem Vorschlag des Gemeinderates und beliess den Steuerfuss ohne Anpassung.

Sepp Odermatt
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Rund 60 Personen besuchten am vergangenen Dienstag die ordentliche Herbstversammlung in Buochs. Im Haupttraktandum wurde das Budget erläutert, das fast ausgeglichen dasteht. Der Aufwandüberschuss von gut 126'000 Franken sei zu verkraften, liess Finanzchefin Silvia von Holzen vernehmen, denn die Finanzplanung zeige in den nächsten Jahren eine stabile Entwicklung auf. Dem Budget für das Jahr 2022 wurde zugestimmt. Weil der Gemeinderat das Ziel verfolge, sich bei einer mittleren Pro-Kopf-Verschuldung einzupendeln – im Moment liegt diese bei rund 1445 Franken – wolle er keine Steueranpassung vornehmen. Deshalb beantragte der Rat, den Steuerfuss bei 2,37 Einheiten zu belassen. Die Finanzkommission unterstützte diesen Vorschlag. Dem Antrag stimmten die Anwesenden diskussionslos zu.

Die Versammlung hatte zudem über zwei Einbürgerungsgesuche zu befinden. Einer Frau aus Sri Lanka und einem Mann aus England wurde das Gemeindebürgerrecht erteilt.

Schlussabrechnung über die Friedhofmauer

Dem Budget der römisch-katholischen Kirchgemeinde wurde ebenfalls zugestimmt. Einem Aufwand von rund 1,25 Millionen Franken steht ein Ertrag von rund 1,21 Millionen Franken gegenüber, was einen Aufwandüberschuss von etwa 40'000 Franken ausmacht. Der beantragte Steuerfuss bleibt bei 0,38 bestehen. Zudem lag die Schlussabrechnung des Kredites über 100'000 Franken für die Sanierung der Friedhofmauer vor. Nur gerade um 684 Franken wurde der Kredit überschritten. Die Bürgerinnen und Bürger genehmigten die vorliegende Abrechnung ohne Gegenstimme.

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