GEMEINDEVERSAMMLUNG IN NIDWALDEN: «Ich will anonym abstimmen können»

Lieber Urnenabstimmung als Gemeinde­versammlung: So lautet der Grundtenor einiger zufällig Befragter beim Stanser Länderpark.

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Xaver Stalder, Ennetbürgen. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Xaver Stalder, Ennetbürgen. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Einige Nidwaldner Gemeinden haben sie schon hinter sich, bei anderen steht sie in den nächsten Tagen auf der Traktanden­liste: die Gemeindever­sammlung. Das Interesse der Bürger, von diesem demokratischen Mittel Gebrauch zu machen, hält sich oft in Grenzen.

Gerade mal 5 Prozent der Stimmberechtigten nehmen im Durchschnitt an einer Gemeindeversammlung teil. Diese sei untauglich, nicht anonym, unpraktisch und zeitgebunden, finden einige zufällig – nicht repräsentativ – befragte Passanten beim Stanser Länderpark.

«Von mir aus könnte man die Gemeindeversammlung sofort abschaffen», meint Ernst Kälin aus Stans. Das Urnensystem sei viel bequemer. Darum unterstütze er die Abschaffungs-Initiative der SP. 

«Ich will anonym abstimmen können», sagt Xaver Stalder aus Ennetbürgen. Auch er würde dem «völlig untauglichen Modell» nicht nachtrauern, sollte die Initiative angenommen werden. 

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nid- und Obwaldner Zeitung.