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Genossen treten Land für BSV-Halle ab

Die Genossengemeinde bewilligt eine Landabtretung für den Kreisel Büren und ein Baurecht für eine zweite Sporthalle im Eichli. Ferner schrieben sich bereits 147 Frauen ein.
Auf diesem Platz vor der Eichli- ist die neue Sporthalle geplant. (Bild: Dominik Wunderli, Stans, 20. März 2019)

Auf diesem Platz vor der Eichli- ist die neue Sporthalle geplant. (Bild: Dominik Wunderli, Stans, 20. März 2019)

(pd/mvr) Vergangenes Jahr hat das Bundesgericht entschieden, dass auch Frauen das Nutzungsrecht an ihre Kinder weitergeben können, auch wenn sie nicht den Namen eines Genossengeschlechtes haben. So wurde im letzten Herbst ein besonderer Einschreibetermin angesetzt. In Stans meldeten sich 90 Personen zu diesem nachträglichen Einschreiben und bei der diesjährigen ordentlichen Einschreibung nochmals 57 Personen. So war Genossenvogt Klaus Kayser nicht überrascht, dass er die jüngste Genossengemeinde in einem bis auf den letzten Platz besetzten «Engel»-Saal abhalten konnte.

Die Gemeinde Stans hat von der Genossenkorporation Stans im Eichli eine grosse Parzelle, auf der verschiedene Sportanlagen angelegt sind, zum Teil im Baurecht erworben und zum Teil gemietet. Der Handballverein BSV Stans möchte neben der bestehenden Sporthalle eine eigene Trainingshalle bauen (siehe Ausgabe vom 24. März).

Gemeinde kann nun verhandeln

Der Boden, auf dem feste Bauten errichtet werden, braucht eine Baurechtsvereinbarung. Deshalb stellte die Gemeinde Stans ein Baurechtsgesuch, welches von der Genossengemeinde die Zustimmung erhielt. Die politische Gemeinde kann nun mit den Handballern ein Unterbaurecht abschliessen, damit diese die gewünschte Halle ihren Bedürfnissen gemäss auf eigene Kosten erstellen können. Einer vorzeitigen Verlängerung eines Baurechtes im Gewerbegebiet Galgenried wurde ebenfalls zugestimmt. Der Kanton Nidwalden überdies meldete in der Gemeinde Oberdorf einen Landbedarf für den Bau eines Kreisels bei der Abzweigung nach Büren an. Vorgesehen ist zudem eine neue Strassenerschliessung über das Zentralbahn-Trassee. Der Landrat hat diesem Projekt schon zugestimmt. Der nötige Landbedarf geht voll zu Lasten der Korporationsliegenschaft Allmend in Oberdorf.

Zudem will der Kanton in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Oberdorf die Kantonsstrasse vom Kreisel Wil bis zur Liegenschaft Hostettli ausbauen, um Verkehrsstaus zu verhindern. Auch hier geht der zusätzliche Landbedarf zu einem grossen Teil zu Lasten der Korporation. Beiden Landabtretungen wurde durch die Genossengemeinde grossmehrheitlich zugestimmt.

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