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Buochser Schüler produzieren eigenen Trickfilm

In 15 Ateliers beschäftigten sich Buochser Schülerinnen und Schüler diese Woche mit Fischen, Impro-Theater, Biken oder Trickfilmen anstatt mit Mathe und Deutsch.
Rosmarie Berlinger
Nelio, Ivan und Timi (von links) machen Fotos von ihrem Filmset. (Bild: Corinne Glanzmann, Buochs, 30. Mai 2018)

Nelio, Ivan und Timi (von links) machen Fotos von ihrem Filmset. (Bild: Corinne Glanzmann, Buochs, 30. Mai 2018)

«Es ist ein grosses Projekt, das ich mir für diese Kreativwoche an der Schule Buochs vorgenommen habe», konstatiert Lehrerin Judith Bucher. Sie leitet das Atelier «Selber einen Trickfilm machen». Anlässlich eines Weiterbildungskurses habe sie sich mit der Herstellung von Trickfilmen beschäftigt. «Das Thema hat mich fasziniert, und so kam es zum Wunsch, diesen einmal bei einer Projektwoche in die Tat umzusetzen».

Während der Projektwoche hat sie eine gemischte Gruppe von 38 Schülerinnen und Schülern der 3. bis 6. Klasse in diese aufregende Welt eingeführt und intensiv begleitet. Trickfilme machen sei nicht nur etwas für Profis, steht auf einem Anleitungspapier zu lesen. Vor allem aber brauche die Herstellung viel Zeit und wichtige Arbeitsmaterialien wie Tablet, Laptop, Fotoapparat und andere mehr. Wie Atelierleiterin Judith Bucher erklärt, bestehen diese Filme aus vielen Einzelbildern, um genau zu sein 24 Bildern pro Sekunde, die das Auge des Zuschauers als Film wahrnimmt. Wie viel Bilder ein Trickfilm wirklich braucht, wird erst bei der Produktion eines eigenen Werkes deutlich.

Geschichten und passende Figuren ausdenken

Für die Schüler galt es, für ihren Trickfilm eine Geschichte auszudenken und die dazu passenden Figuren zu erarbeiten. Von Knetfiguren über Lego-Duplo-Figuren bis hin zu Playmobil-Männchen oder kleinen Spielzeugen ist alles möglich. Auch selbst gebastelte und gemalte Gegenstände finden Eingang ins Filmgeschehen.

Wichtig ist die Tatsache, dass es für einen einminütigen Trickfilm rund 480 Bilder benötigt, damit die Bewegungen flüssig dargestellt werden. Zum Glück lässt sich eine Kurzgeschichte auch schon in 30 Sekunden mit 240 Einzelbildern oder in 15 Sekunden mit 120 Bildern erzählen. Lichtverhältnisse und exaktes Bedienen der Geräte sind weitere Voraussetzungen.

Für die Buochser Schüler wurde das Abenteuer Trickfilm zum spannenden Erlebnis, das sie selber überraschte, zum Staunen und auch zum Lachen brachte. «Zoo-Ausbruch», «Gruselzug», «Verfolgungsjagd auf Verbrecher» oder «Essen im MC Donald», sind nur einige Geschichten, die an der Abschlussveranstaltung am Freitagabend vorgeführt wurden und für Staunen sorgten.

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