GESETZESREVISION: Kanton Nidwalden senkt die Steuern weiter

Nidwalden senkt zum vierten Mal seit 2007 die Steuern. Damit erreiche man die Grenzen des Wettbewerbs, hiess es im Landrat.

Drucken
Teilen
Steuerformulare des Kantons Nidwalden. (Archivbild Dominik Buholzer/Neue NZ)

Steuerformulare des Kantons Nidwalden. (Archivbild Dominik Buholzer/Neue NZ)

Die vierte Revision des Nidwaldner Steuergesetzes innert vier Jahren kostet den Kanton und die Gemeinden 23 Millionen Franken. Obwohl Regierung und die Fraktionen im Landrat diese Summe grossmehrheitlich als vertretbar bezeichneten, wurde gleichzeitig betont, dass im Moment nicht mehr drinliege. Denn die am Mittwoch beschlossenen Erleichterungen führen dazu, dass das Eigenkapital des Kantons von heute 110 Millionen Franken auf weniger als die Hälfte abnehmen wird. Den Grünen war das zu viel, sie wollten wegen der Unsicherheiten durch die Finanzkrise die Revision um ein Jahr verschieben, drangen damit jedoch nicht durch. Den Gemeinden will der Kanton die Ausfälle während drei Jahren ausgleichen.

Drei Themen gaben in der Detailberatung zu reden: Der Maximalsteuerfuss, der Betreuungsabzug und die Erbschaftssteuer. Alle Anträge wurden jedoch klar abgelehnt. Am Schluss hiess der Landrat das Gesetz mit 38:13 Stimmen gut.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.