Geteilte Meinungen zu neuen Wahlverfahren

Im Kanton Nidwalden ist die Vernehmlassung zu einem neuen Wahlverfahren zu Ende gegangen. Die Meinungen der Parteien und Gemeinden sind geteilt.

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Blick in den Landratssaal in Stans. (Bild: Archiv Neue NZ)

Blick in den Landratssaal in Stans. (Bild: Archiv Neue NZ)

Über das zukünftige Verfahren bei den Landratswahlen herrscht bei den Nidwaldner Parteien und Gemeinden Uneinigkeit. CVP, FDP, SP, die Grünen und sechs Gemeinden befürworten das System des doppelten Pukelsheim, wie sie in einer Stellungnahme an die Regierung mitteilten. Für die SVP hingegen ist dieses Wahlverfahren zu kompliziert. Sie hat sich für die Variante Wahlkreisverbände nach dem System «Hagenbach-Bischoff» ausgesprochen. Dieses System garantiere die Nachvollziehbarkeit des Wahlergebnisses.

Geteilte Meinungen gibt es auch bei den Gemeinden. Die Gemeinderäte von Dallenwil, Emmetten, Oberdorf, Stans, Stansstad und Wolfenschiessen haben sich alle für das System des doppelten Pukelsheim ausgesprochen. Die Gemeinden Buochs, Ennetmoos und Hergiswil favorisieren derweil den Einheitswahlkreis. Bei diesem Verfahren würde der ganze Kanton als ein Wahlkreis angesehen – die Vertretung von kleinen Gemeinden im Landrat wäre in Gefahr. Zudem wäre eine Verfassungsänderung nötig.

Jonas von Flüe

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.