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Getränke Lussi aus Stans lanciert ein Spezialbier

Seit einem Jahr produziert Getränke Lussi in Oberdorf das Migi-Bräu. Nun kommt die Stanser Firma mit einem «India Pale Ale» auf den Markt.
Richard Greuter
Regierungsrat Othmar Filliger sticht das neue Fass an. Braumeister Marko Versteeg schaut, dass alles richtig abläuft. (Bild: Richard Greuter, Stans, 26. April 2019)

Regierungsrat Othmar Filliger sticht das neue Fass an. Braumeister Marko Versteeg schaut, dass alles richtig abläuft. (Bild: Richard Greuter, Stans, 26. April 2019)

Was gibt es für einen leidenschaftlichen Biergeniesser Schöneres als den «Tag des Bieres» mit einem feinen Bier zu feiern? Gegen 90 Bierfreunde trafen sich in den neuen Produktionshallen der Getränke Lussi AG in Oberdorf zum Fassanstich des neuen «India Pale Ale» (IPA) Spezialbieres. Für ein kleines Entgelt erhielten die Besucher Gelegenheit, das neue Migi-Bräu IPA zu kosten. Dabei hatten auch Fachdiskussionen und der eine oder andere Bier-Witz ihren Platz.

Regierungsrat Othmar Filliger war es vergönnt, den Fassanstich vorzunehmen. Von Tischnachbaren erhielt er noch einige Spezialtipps, doch die benötigte er nicht. Mit gezielten Hammerschlägen setzte der Volkswirtschaftsdirektor den Bierhahn an die richtige Stelle. Filliger durfte als erster das neue Spezialbier degustieren und fand nur lobende Wort. «Es ist etwas würziger, kräftiger und auch etwas bitterer», lautete seine Einschätzung.

Marktsegment bei den Gaststätten erweitern

Regierunsrat Othmar Filliger (links) stösst mit Geschäftsführerin Alexandra Lussi und Braumeister Marko Versteeg an. (Bild: Richard Greuter, Stans, 26. April 2019)

Regierunsrat Othmar Filliger (links) stösst mit Geschäftsführerin Alexandra Lussi und Braumeister Marko Versteeg an. (Bild: Richard Greuter, Stans, 26. April 2019)

Mit dem neuen Migi-Bräu IPA wagt der heimische Getränkehändler den Einstieg in den Markt der Spezialbiere. Vor etwas mehr als einem Jahr startete die Getränke Lussi mit drei Standardbieren (Lager, Naturtrüb und Weizen) in den hart umkämpften Biermarkt und legte gleich einen Senkrechtstart hin. «Wir konnten im ersten Jahr bereits 500 Hektoliter produzieren», freute sich Alexandra Lussi. Ziel, so die Geschäftsführerin weiter, sei es, diesen Ausstoss im zweiten Jahr zu verdoppeln. Dabei denke sie nicht nur an Privatkunden und Festbetriebe, sondern auch an einheimische Gaststätten. Einige Gastrobetriebe schenken bereits Migi-Bräu aus, Lussi möchte noch weitere dazugewinnen. Abgefüllt wird das Bier in Flaschen mit Kronenverschluss, aber auch in Dosen und in Fässer.

IPA-Bier von den Engländer für Indien konzipiert

Entwickelt wurde das neue Spezialbier, wie auch die Standardbiere, vom Braumeister Marko Versteeg. Der 38 jährige Niederländer hat in Berlin seine Diplome gemacht und lebt mit seiner Ehefrau und seinen beiden Kindern seit mehr als einem Jahr in Stans. Bei Getränke Lussi ist der diplomierte Braumeister der «Mann des Bieres».

Eine einheimische Kuh prägt die Etikette des neuen Spezialbieres. (Bild: Richard Greuter, Stans, 26. April 2019)

Eine einheimische Kuh prägt die Etikette des neuen Spezialbieres. (Bild: Richard Greuter, Stans, 26. April 2019)

Anders als die Standardbiere ziert eine Kuh die Etikette des Migi-Bräu IPA. Dies hat einen geschichtlichen Hintergrund. Die Briten entwickelten das «India Pale Ale»-Bier für Indien, welches damals noch unter Kolonialherrschaft stand. Und in Indien ist die Kuh heilig. «Aber», so Alexandra Lussi, «wir wollten eine einheimische Kuh auf der Etikette». Den Namen «Migi-Bräu» erhielt das Bier von Remigi Lussi, der nach gesundheitlichen Problemen nach Möglichkeit im Geschäft mitwirkt.

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