Gewerbe fühlt sich benachteiligt

Die Betriebe beim Buoholzbach im Kanton Nidwalden sind mit den Abgeltungssätzen bei einer Umsiedlung nicht einverstanden. Und hinterfragen das Projekt.

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Der Buoholzbach, hier bei Wolfenschiessen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Der Buoholzbach, hier bei Wolfenschiessen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Dem neuen Wasserrechtsgesetz bläst ein rauer Wind entgegen. Den Gewerbebetrieben vom Gebiet Buoholzbauch stösst die Gesetzesrevision sauer auf. «Die Regierung geht davon aus, dass ein Grundstück nichts mehr wert ist, sobald es in der Gefahrenzone liegt. Und stellt sich auf den Standpunkt, dass 50 Prozent noch grosszügig seien. Das sehen wir anders», sagt Paul Leuthold, Inhaber von Leuthold Metallbau AG.
Sie ist eine von rund einem halben Dutzend Industriebetrieben im Gebiet Hofwald in Büren, die in der Gefahrenzone liegen und einem Geschiebesammler weichen müssten. So sieht es zumindest das Hochwasserschutzprojekt vor.

Die Betriebe würden laut neuem Gesetz mit 50 Prozent des Verkehrswertes entschädigt. FDP-Landrat Paul Leuthold hofft nun, dass das Gesetz von der Regierung nochmals überarbeitet wird. Generell zweifelt er, ob Aussiedlungen von diesem Ausmass wirklich nötig sind.

Matthias Piazza

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