Gewerkschaft Syna verzeichnet in Nid-und Obwalden Mitgliederwachstum

Die Gewerkschaft Syna Region Ob- und Nidwalden blickte an der GV aufs vergangene Jahr zurück – und auf einige Erfolge.

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Die beiden Jubilare Eugen Niederberger und Otto Liem. Sie sind seit 50 Jahren Mitglied bei der Syna.

Die beiden Jubilare Eugen Niederberger und Otto Liem. Sie sind seit 50 Jahren Mitglied bei der Syna.

Bild: PD

(sma) Am Freitag trafen sich über 70 Teilnehmer im Peterhof in Sarnen zur Generalversammlung der Gewerkschaft Syna Region Ob- und Nidwalden. Regionalpräsident Thomas Wallimann führte durch die Traktanden. In seinem Jahresbericht stellte Wallimann den Einsatz der Syna für eine menschengerechte Arbeitswelt in den Mittelpunkt, wie die Gewerkschaft in einer Mitteilung schreibt. Die Anstrengung im Landrat von Nidwalden für einen Gesamtarbeitsvertrag für das Kantonsspital Nidwalden «blieb leider erfolglos», hielt Wallimann fest.

Bei einem Treffen mit der Volkswirtschaftsdirektion wurde laut Wallimann auf die Missstände bei einigen Gastro Betrieben hingewiesen. Weiter bleibe Syna beim Einsatz für einen Vaterschaftsurlaub und für die Übergangsrente bei ausgesteuerten Arbeitslosen gefordert.

Der Regionalsekretär Urs Gander zeigte sich erfreut vom neuen Standort an der Bahnhofstrasse 1: «Der Umzug hat sich gelohnt, Syna wird besser wahrgenommen.» Der Mitgliederbestand stieg um 2,4 Prozent auf 1299 Mitglieder an. Für die involvierten Mitglieder resultierte aus arbeitsrechtlichen Streitigkeiten ein Betrag von 79 000 Franken.

GAV mit Lidl als «Vorzeigevertrag»

In der Mitteilung wird weiter festgehalten, dass in diversen Gesamtarbeitsverträgen markante Verbesserungen zugunsten der Arbeitnehmenden erzielt werden konnten. Der von Syna mit dem Discounter Lidl ausgearbeitete GAV gelte als «Vorzeigevertrag».

Zum Abschluss der Versammlung hielt der Obwaldner Bildungsdirektor Christian Schäli (CSP) ein Referat zum Thema Bildung und Weiterbildung. Er zeigte den Versammelten bildhaft auf, dass Wissen und Kompetenzen einem permanenten Wandel unterworfen sind. Entwicklungen wie die Digitalisierung beschleunigen diesen Prozess. Um Bildungsdefizite zu schliessen, ist lebenslanges Lernen ein Muss.