Gibt es bald Schulsozialarbeiter auf Abruf?

Der Kanton Nidwalden will eine zentrale Stelle für Schulsozialarbeit aufbauen. Ob die Gemeinden von diesem Angebot Gebrauch machen, entscheiden diese selber.

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Kinder auf dem Spielplatz des Schulhauses Zälgi in Wolfenschiessen. (Archivbild Geri Wyss/Neue NZ)

Kinder auf dem Spielplatz des Schulhauses Zälgi in Wolfenschiessen. (Archivbild Geri Wyss/Neue NZ)

Was viele Städte und Gemeinden wie auch Sarnen oder Alpnach bereits kennen, soll nun auch in Nidwalden Einzug halten: die Schulsozialarbeit. Anders als in Obwalden ist hier aber vorgesehen, das Angebot zentral beim Kanton anzusiedeln. «So wird die Fachkompetenz an einem Ort konzentriert und muss nicht von jeder Schulgemeinde selber aufgebaut werden», schreibt die Staatskanzlei in einer Medienmitteilung.

Das Angebot für eine Schulsozialarbeit kann ab nächstem Jahr von den Gemeinden wahrgenommen werden – vorausgesetzt, der Landrat stimmt einer entsprechenden Auftragserweiterung beim kantonalen Sozialamt zu. Entscheidet sich eine Gemeinde definitiv für das Angebot – und Meyer geht davon aus, dass dies aus Kostenüberlegungen nicht alle tun werden –, sieht dies wie folgt aus: Ein Schulsozialarbeiter hat mindestens ein Teilzeitpensum von 40 Prozent und ist in dieser Zeit vor Ort für die Schüler erreichbar.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.