Leserbrief

Gibt nichts zu tun für Patrouillen

«Der neue Polizeikommandant sieht sich als Brückenbauer», Ausgabe vom 13. März

Seppi Durrer, Gemeinderat, Wolfenschiessen
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Als langjähriger Unternehmer musste ich wohl oder übel mit der Polizei zusammenarbeiten. Jahrelang hat man der Bevölkerung in der Nacht aufgelauert, und möglichst viele, hauptsächlich junge Bürger, zur Rechenschaft gezogen. Heute, wenn ich täglich respektive nächtlich durch den Kanton fahre, sind die Strassen leer, ja sogar an den Wochenenden ist wenig los. Und genau jetzt will man zwei Patrouillen mit je zwei Mann/ Frau permanent. Merkwürdig! Einerseits klagt man wegen mangelnder finanzieller Ressourcen, und anderseits setzt man Geld ein, wo es vermutlich nur noch Luxus ist, da es nichts zu tun gibt. Oder will man ein Vorzeigekorps als «Vorbild» für die anderen Kantone von einem kleinen Kanton, so quasi um das eigene Ego zu stärken? Ich bin sicher, wenn man an der zuständigen Stelle nachfragen würde, käme die Sicherheit für den Bürger als Erstes ... Was soll’s? Wir haben es ja, denn nobel muss die Welt zugrunde gehen.