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Gleich 13 Nidwaldner Kuhrassen zu Gast an der Iheimisch

Mit der beef.ch erhält der Verein Mutterkuh Schweiz erstmals Gastrecht an der Nidwaldner Gewerbeausstellung. OK-Präsident Richi Barmettler ist stolz, den Besuchern die Mutterkuhhaltung erläutern zu dürfen.
Romano Cuonz
Die Kinder Zeno und Sabina des OK-Präsidenten Richi Barmettler zeigen an der beef.ch voll Stolz Mutterkühe und ihre Kälber. (Bild: Romano Cuonz, Buochs, 30.Mai. 2019)

Die Kinder Zeno und Sabina des OK-Präsidenten Richi Barmettler zeigen an der beef.ch voll Stolz Mutterkühe und ihre Kälber. (Bild: Romano Cuonz, Buochs, 30.Mai. 2019)

Der Drittklässler Zeno und die Fünftklässlerin Sabina aus Buochs kraulen die graue Mutterkuh Buäche sanft zwischen den Hörnern. Beide sind sie auf einem Bauernhof aufgewachsen, der sich seit Jahren auf Mutterkuhhaltung spezialisiert hat. Dass dieser Tage gleich 52 Mutterkühe von 13 verschiedenen Rassen samt Kälbern auf den Flugplatzmatten weiden, erfüllt die beiden Kinder mit Stolz. Und noch mehr: dass sie alle aus Nidwalden stammen. Dies, obwohl sie so fremd klingende Namen wie Angus, Hereford oder Limousin tragen.

Der Vater der beiden Kinder, Richi Barmettler, ist OK-Präsident der beef.ch, die vor den Toren der Iheimisch ihre Zelte aufgeschlagen hat. «Mit unserer Ausstellung bieten wir Mutterkuhhalter der Bevölkerung des Kantons Nidwalden erstmals Gelegenheit, uns und unsere Art und Weise, hochwertiges Fleisch zu produzieren, kennen zu lernen», eröffnet Barmettler.

Qualitätsfleisch verschafft Auftrieb

Barmettler erklärt Besucherinnen und Besuchern gerne, wie es dabei zu und her geht: In der Mutterkuhhaltung können Kühe und Kälber ihre natürlichen Bedürfnisse weitgehend ausleben. Das Kalb bleibt nach der Geburt bei seiner Mutter. Die Fütterung besteht vorwiegend aus Muttermilch, später auch aus Gras und Heu. «Jeder Einsatz von wachstumsfördernden Zusatzstoffen, tierischen Eiweissen oder Fetten, gentechnisch veränderten Futtermitteln und Soja ist verboten», betont Barmettler.

Mehr noch: die strengen Produktionsrichtlinien für die Marken von Mutterkuh Schweiz schreiben im Sommer täglichen Weidegang, im Winter täglich Auslauf im Laufhof vor. Diese naturnahe Haltungsform gibt es in der Schweiz erst seit 1970. Doch der Aufschwung ist – vor allem wegen des von Kunden sehr geschätzten Qualitätsfleischs – unaufhaltsam. «Heutzutage ist in der Schweiz jede siebte Kuh eine Mutterkuh und die Mutterkuhhaltung ist die Existenzgrundlage für über 5400 Bauernfamilien mit 100 000 Kühen», sagt Barmettler.

Von den Nidwaldner Haltern präsentiert sich jeder und jede mit einem bebilderten Porträt. Natürlich lassen die Bauern Besucher auch die Produkte kosten. Auf dem Oklahoma-Grill der Iheimisch brutzelt sowohl Natura-Beef als auch Natura-Veal. Die Besucherin Franziska Egli aus Stans ist begeistert: «Als Bauerntochter freue mich, dass sich unsere Landwirtschaft hier so eindrücklich präsentieren darf.» Und der Älpler Melk Niederberger aus Wolfenschiessen meint verschmitzt: «Wollte doch einmal kosten, ob das Fleisch von andern Kühen auch so gut schmeckt wie das von den meinen.»

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