GLEITSCHIRMFLIEGEN: «Mit Gewalt geht hier gar nichts»

Aus der ganzen Zentralschweiz pilgern sie auf den Nidwaldner Niederbauen für den nächsten Höhenflug.

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Deborah Tanner ist am Start. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Deborah Tanner ist am Start. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Viele der Gleitschirmflieger auf dem Niederbauen in Nidwalden sind Schüler der Gleitschirm-Flugschule Emmetten und Titlis AG. Denn diese hat Start- und Landeplatz gepachtet. Während die sich die Schüler auf den Start vorbereiten, kommt es auf dem Berg zu einem kleinen Zwischenfall: Ein Gleitschirm will anders als der Pilot. Letzterer wird gewaltsam quer über die Startbahn gezogen. Leinen und Selbstsicherheit, alles durcheinander. «Gleitschirmfliegen ist Gefühlssache, mit Gewalt geht gar nichts. Das müssen die Schüler erst lernen», sagt David Fouillé und hilft beim Entwirren.

Von Gefahren will aber niemand etwas wissen. Es gehe um das Gefühl, die Aussicht, die dritte Dimension. So versuchen die Gleitschirmflieger ihre Faszination in Worte zu fassen und zu erklären, weshalb sie eins ums andere Mal wieder den Rucksack packen, ins Bähnli steigen, am Abgrund stehen, ins Leere rennen, um dann zu fliegen.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ihrer Zentralschweiz am Sonntag.