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GRAFENORT: Alarm ausgelöst: Polizeipatrouille sichtet Wolf im Engelbergertal

In den Kantonen Obwalden, Nidwalden und Uri haben die Wildhüter Wolfalarm ausgelöst. Dies, nachdem ein Tier – höchstwahrscheinlich ein Wolf – in Grafenort gesichtet worden ist.
Der Wolf hat in der Zentralschweiz nicht nur Freunde – er muss sich etwa vor Schützen in Acht nehmen, die sich nicht an das Gesetz halten. (Symbolbild: Julian Stratenschulte/Keystone (Mecklenburg-Vorpommern, 2. Jan. 2016))

Der Wolf hat in der Zentralschweiz nicht nur Freunde – er muss sich etwa vor Schützen in Acht nehmen, die sich nicht an das Gesetz halten. (Symbolbild: Julian Stratenschulte/Keystone (Mecklenburg-Vorpommern, 2. Jan. 2016))

Am Morgen um 2.30 Uhr in der Nacht auf Samstag ist im Gebiet Schafrain in Grafenort ein Wolf gesichtet worden. «Eine Polizeipatrouille sah das Tier zehn Meter vom Strassenrand entfernt», sagt der Engelberger Wildhüter Klaus Hurschler. «Da der Polizist selbst Jäger ist, gehen wir davon aus, dass es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um einen Wolf handelt.» Daraufhin habe er entschieden, den «Wolfsalarm» auszulösen.

Diesen haben vor allem Schafzüchter als SMS abonniert, damit sie über Wolfsichtungen und –Vorfälle in ihrer Nähe informiert werden. «Die meisten Schafe in Engelberg sind zwar zurzeit in den Ställen», führt Hurschler weiter aus, «aber in Beckenried und Stans waren in den vergangenen Tagen einzelne Tiere auf der Weide».

Die Wildhüter von Uri und Nidwalden haben daraufhin ebenfalls den Wolfsalarm ausgelöst. Es sei nun Sache der Schafzüchter, allfällige Massnahmen einzuleiten, etwa die Tiere einzustallen. «Herdenschutz ist eher von Frühjahr bis Herbst ein Thema», ergänzt der Wildhüter.

Ob das Tier schon länger in der Region ist, weiss der Wildhüter nicht. «Der Wolf ist ein scheues Tier. Wenn von der Hauptnahrung des Wolfes, dem Rotwild, keine Überreste gefunden werden, wissen wir auch nicht, wo er ist», so Hurschler. In Engelberg hat der Wolf zuletzt im Juni 2016 dreizehn Schafe gerissen.

(uus)

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