GRAFENORT: Restaurant-Kleininventar wurde verschleudert

Seit sieben Monaten steht das Gasthaus Grafenort leer – mangels Pächter. Jetzt hat der Besitzer sein gesamtes Kleininventar verkauft.

Drucken
Teilen
Manch einer kam in der Hoffnung, ein Schnäppchen zu ergattern. (Bild Kurt Liembd/Neue NZ)

Manch einer kam in der Hoffnung, ein Schnäppchen zu ergattern. (Bild Kurt Liembd/Neue NZ)

Die Geschichte des Gasthauses Grafenort ist so lang wie erfolgreich, die Anfänge gehen auf das Jahr 1778 zurück. Doch Ende Oktober 2007 endete die Erfolgsstory abrupt, seitdem steht das Gasthaus verlassen da. Seit 1937 führte die Pächterfamilie Amstutz die traditionsreiche Wirtschaft beim Herrenhaus in Grafenort: von 1937 bis 1970 waren es Alfred und Marie Amstutz-Galliker, von 1970 bis 2007 deren Sohn Fredy mit seiner Frau Bethli.

Besitzerin der Liegenschaft ist das Kloster Engelberg, welches seit bald einem Jahr erfolglos einen Pächter sucht. Dabei sind die Anforderungen ganz moderat: «Wir möchten das Haus innovativen, engagierten und freundlichen Pächtern anvertrauen», heisst es in Inseraten. «Doch auf die meisten Inserate hatten wir null Echo», sagt Meinrad Hofmann, Verwalter des Klosters Engelberg. «Oder dann meldeten sich nur solche, welche nicht überzeugten», so Hofmann.

Trotz fehlenden Pächtern wird das Gasthaus zurzeit renoviert und umgebaut. Dies ist nötig, da seit rund 50 Jahren nichts gemacht wurde. Statt das bisherige Inventar dem neuen Pächter zu verkaufen, hat nun Fredy Amstutz am Samstag alles zu Tiefstpreisen veräussert. Vieles gab es sogar gratis.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.