GRIPPE: Pandemie: Die Behörden bleiben wachsam

Der Kanton Nidwalden ist auf eine mögliche Pandemie vorbereitet. Die Verbreitung der Influenza A(H1N1) wird von den Behörden aufmerksam verfolgt.

Drucken
Teilen
Regelmässiges Händewaschen ist eine einfache Massnahme zur Grippe-Vorsorge. (Symbolbild Dani Tischler/Neue LZ)

Regelmässiges Händewaschen ist eine einfache Massnahme zur Grippe-Vorsorge. (Symbolbild Dani Tischler/Neue LZ)

Die Pandemieplanung ist im Kanton Nidwalden auf einem guten Stand, der Kanton ist auf eine mögliche Pandemie vorbereitet, teilt die Gesundheits- und Sozialdirektion mit. Der Regierungsrat hat Massnahmen verabschiedet, um einem gehäuften Auftreten des neuen Virus möglichst rasch zu begegnenund die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Das Personal der kantonalen Verwaltung wird laut Mitteilung mit Informationen zur pandemischen Grippe sowie zu hygienischen Vorkehrmassnahmen versorgt. Desinfektionsmittel und Schutzmasken seien beim Kanton eingelagert und in genügenden Mengen vorhanden. Sie gelangen zur Anwendung, wenn es die Lage erfordert.

Hygienemassnahmen beachten und einhalten
In Zusammenarbeit mit der Gesundheits- und Sozialdirektion und dem Kantonsarzt hat die Bildungsdirektion die Schulleitungen über Massnahmen gegen die Ausbreitung der Grippe orientiert. Lehrpersonen und Eltern schulpflichtiger Kinder haben laut Gesundheits- und Sozialdepartement Merkblätter über Verhaltensweisen zur pandemischen Grippe erhalten. Die Schulen sollten Hygienemittel bereit halten und für die Einhaltung von Hygienemassnahmen sorgen.

Zur Verhütung von Ansteckungen – auch bei saisonalen Grippen – gelten weiterhin die Empfehlungen des Bundes. Wirksame Hygienemassnahmen sind regelmässiges Händewaschen und die Benutzung von Papier- statt Stofftaschentüchern bei Schnupfen.

Wichtig: Telefonisch melden statt vorbeigehen
Personen, die aus einem Gebiet zurückkehren, in dem erhöhte Ansteckungsgefahr besteht und innert 0-7 Tagen nach der Einreise Grippesymptome aufweisen, sollen sich sofort telefonisch mit ihrem Hausarzt oder dem ärztlichen Notfalldienst (041 610 81 61) in Verbindung setzen, die Praxis oder das Spital jedoch nicht direkt aufsuchen.

Dieselbe Empfehlung gilt für Personen, die mit einem A(H1N1)-Erkrankten in Kontakt gekommen sind und dann selber Grippesymptome aufweisen.

ana