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Grosses Interesse an Kulinarikwanderung auf dem Pilatus

Schon 180 Personen haben sich für den «Hergi-Hike» angemeldet. Die Wanderung über fünf Berghütten bietet Leckerbissen aus der Region. Die Initianten können sich vorstellen, das Konzept auf andere Gemeinden auszudehnen.
Interview: Simon Mathis
Philipp Ineichen. (Bild: PD)

Philipp Ineichen. (Bild: PD)

Am 7. September findet in Hergiswil zum ersten Mal eine kulinarische Wanderung statt, bei der fünf Berghütten auf dem Pilatus abgeklappert werden. Dort werden die Wanderer mit lokalen Köstlichkeiten verwöhnt. Hergi-Hike heisst das Angebot; es wird organisiert vom gleichnamigen Verein. Präsident Philipp Ineichen erläutert, wie die Idee zustande gekommen ist.

Sie organisieren eine kulinarische Wanderung in Hergiswil. Weshalb?

Philipp Ineichen: Die Idee ist Philipp Felder, Fabian Herger und mir gekommen, da wir regelmässig an Weinwanderungen im Wallis teilnehmen. Dort gibt es immer auch Häppchen zu essen. Diese Idee haben wir auf Hergiswil übertragen und ganz aufs Essen gemünzt. Wir legen den Fokus auf Produkte von lokalen Bauern, Produzenten und Lieferanten, sozusagen «Von der Region, für den Hike». Ausserdem wollen wir auf die schönen Berghütten hinweisen, die es in unserer Gemeinde gibt.

Die Anmeldung ist seit Mai offen. Wie läuft es?

Sehr gut! Schon 180 Personen haben sich angemeldet, die obere Grenze haben wir auf 300 festgelegt.

Was, wenn diese Grenze geknackt wird?

In diesem Jahr ist unsere Grenze ganz klar bei 300 Personen. Falls wir sie knacken, werden wir eine Erhöhung der möglichen Teilnehmerzahl im nächsten Jahr sicherlich prüfen. Die Teilnehmer müssen sich in den Hütten wohlfühlen und es soll nicht wie in einem «Hühnerstall» sein.

An wen richtet sich die Wanderung?

An alle, die Freude daran haben, einen Tag in der Natur zu verbringen – und dabei gut verköstigt zu werden. Jung und Alt, Familien und grosse Personengruppen haben sich bereits angemeldet. Die Route ist auch für Nichtwanderer machbar, an einer Stelle verzweigt sich der Weg in eine schwierige und einfache Variante.

Ist Hergi-Hike begleitetes Wandern?

Nein. Jede Gruppe hat ein Zeitfenster von 30 Minuten, in dem man sich individuell auf den Weg machen kann. Der Weg ist beschildert.

Wie finanzieren Sie die Wanderung?

Der Hergi-Hike ist ein Herzensprojekt, wir verdienen nichts daran. Mit 40 Franken pro Person verlangen wir sehr wenig für das, was wir anbieten. Ohne unsere Sponsoren wäre ein solches Angebot gar nicht erst möglich.

Wird es in den nächsten Jahren weitere Hergi-Hikes geben?

Ja, wir haben uns fest vorgenommen, das Projekt weiterzuführen. Wir können uns auch vorstellen, in anderen Gemeinden tätig zu werden. Auch, wenn dann unser Name nicht mehr so ganz passt (lacht).

Anmeldung für den Hergi-Hike unter: www.hergi-hike.ch. Normalpreis 40 Franken.

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