Grüne und SVP stehen in den Startlöchern

Wer soll nach Edi Engelberger in den Nationalrat? Grüne und SVP werden das prestigeträchtige Amt in Bern kaum kampflos der FDP überlassen.

Drucken
Teilen
Edi Engelberger wird nicht mehr für den Nationalrat kandidieren. Die Nachfolge ist völlig offen. (Bild: EQ)

Edi Engelberger wird nicht mehr für den Nationalrat kandidieren. Die Nachfolge ist völlig offen. (Bild: EQ)

Nach dem Rücktritt von Nationalrat Edi Engelberger wird die FDP aller Voraussicht nach um ihren Sitz im eidgenössischen Parlament kämpfen müssen. Sowohl die Grüne Nidwalden als auch die SVP haben am Dienstag grosses Interesse angemeldet. «Wir sind überzeugt, dass wir jemanden finden», sagt Grüne-Präsident Norbert Furrer. Und SVP-Präsident Peter R. Wyss betont: «Wir haben in unserer Partei einige Köpfe, die für den Nationalrat oder auch für den Ständerat in Frage kommen.» Allerdings geben sich beide Parteien noch äusserst bedeckt, welche Exponenten sie im Herbst ins Rennen schicken könnten.

Während die Grünen bereits im April mit konkreten Informationen an die Öffentlichkeit gelangen wollen, wartet die SVP ab. Gemäss Peter R. Wyss will die Partei erst Ende Juni einen Entscheid fällen. «Wir werden das hinter verschlossenen Türen ausmarchen und erst dann allfällige Kandidaten publik machen», sagt Wyss. Bereits festgelegt ist dagegen der SVP-Nominationstag am 2. September. Auch zu einer eigenen Kandidatur sagen die Parteiexponenten noch nichts. Immerhin: SVP-Landrat Peter Keller «prüft eine Kandidatur».

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.