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Grünes Licht für den Zentralbahn-Zusatzkredit

Die Zentralbahn (zb) wird in Hergiswil NW von der Kantonsgrenze zu Luzern bis Matt doppelspurig geführt werden. Der Nidwaldner Landrat hat für den Bau dieses Abschnittes einen Zusatzkredit von 3 Millionen Franken mit 50 zu 4 Stimmen genehmigt.
Die Zentralbahn bei der Station Hergiswil-Matt. Bis hier soll eine Doppelspur entstehen. ( (Archivbild: Robert Hess)

Die Zentralbahn bei der Station Hergiswil-Matt. Bis hier soll eine Doppelspur entstehen. ( (Archivbild: Robert Hess)

Nidwalden «Was lange währt, wird endlich gut.» Der Hergiswiler FDP-Landrat Niklaus Reinhard sprach wohl den meisten seiner Ratskollegen aus dem Herzen, als er gestern zu seinem Votum zum Zentralbahn-Doppelspurausbau auf dem Abschnitt Schlüssel bis Hergiswil Matt ausholte. Nach vielen Jahren mit verschiedenen Varianten, Einsprachen, Verhandlungen und politischen Vorstössen rückt endlich die Ausführung des Projekts in Griffweite. Die rund 500 Meter lange Doppelspur ab der Luzerner Kantonsgrenze und mit ihr auch die erneuerte Haltestelle Hergiswil Matt können bestenfalls im Dezember 2019 in Betrieb genommen werden.

Die geänderten Anforderungen an das Projekt seit den ersten Plänen, angepasste Kostenteiler, die hindernisfreie Bauweise bei der Haltestelle Matt, aber auch die Teuerung und ein aufwendigerer Hochwasserschutz haben dazu geführt, dass sich der Landrat gestern mit einem Zusatzkredit von 3 Millionen Franken befassen musste. Die bisher gesprochenen Gelder aus Nidwalden (25 Millionen) für den gesamten ZB-Ausbau zwischen Luzern und Hergiswil reichen nicht mehr aus.

SVP will Kredit kürzen und scheitert damit

Im Grundsatz war der Nachtragskredit unbestritten. «Mit der begradigten Linie können die Lärmimmissionen reduziert werden», erwähnte Josef Bucher (CVP, ­Buochs) einen weiteren Punkt, der zwar seinen Preis habe, sich aber positiv auswirke. Ilona Cortese (Grüne, Hergiswil) schob nach: «Nicht nur Hergiswil, sondern die ganze Bevölkerung erfährt einen Mehrwert, weil noch mehr Züge schneller diesen Abschnitt befahren können.» Einheimische freuen sich zusätzlich über die «Rückkehr» der Haltestelle Matt mit neu zwei Perrons.

«Was lange währt, wird spürbar teurer», bediente sich Peter Waser (SVP, Buochs) in abgeänderter Form desselben Spruchs wie Reinhard. Das Projekt sei sehr grosszügig berechnet worden, weshalb er den Antrag stellte, den Zusatzkredit auf 2,6 Millionen zu begrenzen. Dieser fiel aber mit 18 zu 33 Stimmen durch, und letztlich wurde der Kredit mit 50 zu 4 Stimmen bewilligt. (om)

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