Grünes Licht für Einheitsgemeinde

Nach Ennetmoos, Stans und Hergiswil fusionieren auch in Ennetbürgen die Schulgemeinde mit der politischen Gemeinde. 2013 ist der offizielle Startschuss.

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Ennetbürgen aus der Vogelperspektive. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Ennetbürgen aus der Vogelperspektive. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Ennetbürgerinnen und Ennetbürger nahmen an der Urne die neue Schuldordnung mit einem Ja-Anteil von 79,8 Prozent klar an (1572 zu 397 Stimmen). Die Stimmbeteiligung lag bei 61,1 Prozent.

Die neue Schulordnung wird nun auf den 1. Januar 2013 aufgelöst. Sie sieht einige Änderungen vor: Eine vom Volk gewählte Schulkommission ersetzt dann den Schulrat und übernimmt für den Kernbereich Schule den grössten Teil der Aufgaben des ehemaligen Schulrates. Die Schulkommission und die Schulleitung sind
für die Führung der Schule zuständig. Für die Bildung wird im siebenköpfigen Gemeinderat ein neues Departement geschaffen. Nicht schulische Aufgaben werden vom Schulrat in die Verwaltung verlagert, um weitere Synergien zu ermöglichen. Der Gemeinderat, der die Schule unter sich hat, ist von Amtes wegen Präsident der Schulkommission. Jetzige Schulräte werden nicht automatisch Mitglieder der Schulkommission.

Weil die nächsten Gemeinderatswahlen erst im Jahr 2014 sind, gibt es, falls die neue Gemeindeordnung ab 2013 in Kraft ist, ein kompliziertes Übergangsjahr.

Die Wahlen für die Schulräte und Gemeinderäte finden regulär trotzdem im Frühling 2012 statt.

rem/map