Hans Wicki verunfallt auf Skipiste und liegt auf der Intensivstation

FDP-Ständerat Hans Wicki (55) hat in seinen Skiferien im österreichischen Sölden einen heftigen Unfall erlitten.

Drucken
Teilen
Hans Wicki. (Bild: Corinne Glanzmann, Stans, 17. Oktober 2018)

Hans Wicki. (Bild: Corinne Glanzmann, Stans, 17. Oktober 2018)

(map/sda) Dies bestätigte seine Frau Monika auf Anfrage. Sie war zu Hause in Hergiswil, als sie telefonisch vom Unfall erfahren hat, und reiste dann nach. Ein Skifahrer sei am vergangenen Sonntag mit Wicki zusammengeprallt. Er habe sich nicht um den schwer verletzten Wicki gekümmert und sei einfach weitergefahren, teilt die FDP Nidwalden mit.

Beim Unfall brach sich der 55-jährige Politiker sechs Rippen, die Leber wurde leicht verletzt. Noch befinde er sich auf der Intensivstation im Regionalspital von Zams, doch sei er bereits auf dem Weg zur Besserung, sagt seine Frau. Das Spital habe Wicki in Aussicht gestellt, bald auf eine normale Station verlegt werden zu können.

Wicki dankte via Mitteilung der FDP für die grosse Anteilnahme, die ihm zu Teil wurde. «Ich bin sehr gerührt. Das tut jedem gut, der in eine solche Situation gerät», liess er ausrichten.

Noch am Samstag hatte Wicki mit dem Nidwaldner SVP-Nationalrat Peter Keller an der Veranstaltung «Hans-Peter» in Stans über die vergangene Session teilgenommen und war dann nach Österreich gereist.

Wicki gehört dem Ständerat seit 2015 an. Im Dezember 2018 war er als Bundesratskandidat für die Nachfolge von Johann Schneider-Ammann angetreten, unterlag aber seiner Konkurrentin Karin Keller-Sutter klar.

Hans Wicki: Der Freisinnige ist kein knorriger Nidwaldner

Führungserfahrung in Politik und Wirtschaft: Dies kann der Nidwaldner Bundesratskandidat Hans Wicki vorweisen. Der smart auftretenden FDP-Ständerat gilt zwar als Aussenseiter. Er ist aber überzeugt, dass das Risiko zum Erfolg gehört.
Reto Legena, Keystone-SDA