Harsche Kritik am Laboratorium der Urkantone

Schwerfällig, bürokratisch, zu teuer. Nidwaldner Landräte prangern Missstände beim Laboratorium der Urkantone an. Und verlangen Massnahmen.

Matthias Piazza
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Weist auf Missstände im Laboratorium der Urkantone hin: Josef Odermatt aus Ennetbürgen. (Bild Corinne Glanzmann)

Weist auf Missstände im Laboratorium der Urkantone hin: Josef Odermatt aus Ennetbürgen. (Bild Corinne Glanzmann)

«So kann es nicht weitergehen. Jetzt müssen wir dringend die Struktur und die Arbeit des Laboratoriums der Urkantone durchleuchten», empört sich Josef Odermatt. Der Ennetbürger CVP-Landrat hielt an der vergangenen Landratsdebatte mit Kritik nicht zurück, als der Jahresbericht der Institution diskutiert wurde. Sie kam bei ihm nicht gut weg.

Es sind mehrere Punkte, die dem Landwirten sauer aufstossen. Einer davon sind die Lohnkosten. «Seit 2010 sind die Löhne für die Mitarbeiter des LdU um 755 000 Franken angestiegen – auf nun 6,92 Millionen Franken.» Eine Entwicklung, die er nicht nachvollziehen kann. «Die Geschäftstätigkeit hat meines Erachtens abgenommen – es gibt weniger Lebensmittelgeschäfte, weniger Restaurants, weniger Landwirtschaftsbetriebe als früher. Zudem sind gewisse Krankheiten wie die Blauzungenkrankheit Ende 2010 abgeschlossen worden.» Auch würden Kontrollen bei den Bauernhöfen nicht koordiniert. Josef Odermatt steht mit seiner Kritik nicht alleine da.

Beim Laboratorium weist man die Kritik zurück, man sei aber bereit, sich an einem runden Tisch zu einer Aussprache zu treffen.

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