Heimbesuche sollen in Nidwalden bald wieder möglich sein

Das Gesundheitsamt hat die Heime dazu aufgefordert, Schutzkonzepte zu erarbeiten.

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(lur)

Mit der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus hat der Kanton Nidwalden Mitte März zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern von Alters- und Pflegeheimen sowie der Bevölkerung ein generelles Besuchsverbot für die Heime erlassen. Da sich die Coronasituation inzwischen aber entspannt hat, könne eine Lockerung des Besuchsverbots ins Auge gefasst werden, teilt das Nidwaldner Gesundheitsamt mit.

Dies gelte auch für die Stiftung Weidli und die Wohngemeinschaft Brisenblick. Die Heime seien aufgefordert worden, ein Schutzkonzept für ihren Betrieb zu erstellen. Dieses soll erlauben, dass sowohl Besuche als auch externe Dienstleister wie zum Beispiel Coiffeure oder Fusspflegerinnen wieder empfangen werden können. Das Gesundheitsamt wird mit Unterstützung der Hygieneexpertin des Kantonsspitals Nidwalden das Schutzkonzept vor Ort überprüfen. «Wir gehen davon aus, dass die Institutionen ihr Konzept bis Ende nächster Woche so weit umgesetzt haben, dass Besuche wieder möglich sind», wird Gesundheitsdirektorin Michèle Blöchliger in der Mitteilung zitiert.

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