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HERGISWIL: 176 Einsprachen – vierte Variante gefordert

Eine Tieferlegung um 1,7 Meter: Auch diese Projektvariante für den Doppelspurausbau der Zentralbahn in Hergiswil soll geprüft werden, fordert die Begleitgruppe der Volkswirtschaftsdirektion.
Eine Zugkomposition bei der Haltestelle Matt in Hergiswil. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Eine Zugkomposition bei der Haltestelle Matt in Hergiswil. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die von der Volkswirtschaftsdirektion Nidwalden eingesetzte Begleitgruppe hat an ihrer ersten Sitzung beschlossen, dass nebst dem Auflageprojekt und den vom Landrat geforderten zwei Alternativlösungen mit unterschiedlich gestreckter Linienführung eine weitere Variante auszuarbeiten und in den Vergleich einzubeziehen ist. Zur Diskussion steht die Tieferlegung des Projektes um 1,7 Meter. Die Begleitgruppe engagiert sich zudem in den Dossiers «zusätzliche Lärmschutzmassnahmen» sowie «Optimierungsmöglichkeiten bei den Bachquerungen».

Die Projektleitung hat am ersten Arbeitstreffen der Begleitgruppe die Mitglieder über den aktuellen Stand im Plangenehmigungsverfahren informiert. Während der öffentlichen Auflage sind insgesamt 176 Einsprachen eingegangen. Zurzeit erfolgt die formelle Prüfung der Einsprachen. Aufgrund der vom Regierungsrat in Auftrag gegebenen Zusatzabklärungen (Gutheissung des Postulats von Landrat Maurus Adam, Hergiswil, in abgeänderter Form) kann eine inhaltliche Stellungnahme zu den Einsprachen voraussichtlich erst im Herbst 2010 erfolgen. Somit wird sich die Plangenehmigungsverfügung ins Jahr 2011 verschieben.

Allfällige Beschwerden an das Bundesverwaltungsgericht hätten eine Verschiebung der Inbetriebnahme zur Folge. Aktuell prüft deshalb die Zentralbahn, ob und wie das Fahrplanangebot 2014 allenfalls gefahren werden kann.

Aufgabe der Begleitgruppe ist es, die vom Regierungsrat des Kantons Nidwalden in Auftrag gegebenen zusätzlichen Abklärungen flankierend zu begleiten. Insbesondere soll die Gruppe bei der Definition und Bewertung der Kriterien für den Variantenvergleich gemäss Beschluss des Nidwaldner Landrats vom 21. Oktober 2009 mitarbeiten.

scd

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