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HERGISWIL: Auch Hergiswiler Jugendliche haben jetzt ihren Treff

Viele Gemeinden kennen sie schon, nun führt auch das Lopperdorf die Jugendarbeit ein – vorerst allerdings begrenzt auf drei Jahre.
Das Jugendkulturhaus Senkel in Stans gehört zu den Siegern im Herbst 2013. (Bild: Roger Zbinden / Neue LZ)

Das Jugendkulturhaus Senkel in Stans gehört zu den Siegern im Herbst 2013. (Bild: Roger Zbinden / Neue LZ)

Das neue Jahr hat für die Hergiswiler Jugend eine gewichtige Änderung parat. Neu ist nämlich eine Jugendanimation in Hergiswil aktiv, die sie in der Gestaltung ihrer Lebenswelt unterstützt. So wird zum Beispiel immer mittwochs zwischen 14 und 19 Uhr der Jugendraum offen sein. In erster Linie werden vor allem Oberstufenschüler angesprochen, aber auch Fünft-/Sechstklässler und junge Erwachsene gehören zu den Zielgruppen der Jugendanimation.

Betreut werden die Jugendlichen von Romana Brunner und Florian Frey, welche sich die Arbeitsstelle der Hergiswiler Jugendanimation in einem 100-Prozent-Pensum teilen. Angestellt sind sie von der Luzerner Firma Inplus GmbH, welche auf Jugendarbeit auf Mandatsbasis spezialisiert ist.

Vorerst darf die Jugendanimation den Pfadiraum im Untergeschoss der Turnhalle Matt benutzen. Nach dem Wegzug der Pfadi soll der Raum speziell für die Jugendlichen eingerichtet werden und – idealerweise in der Nähe – eine Anlaufstelle geschaffen werden. «Auch draussen auf den Plätzen, wo sich die Jugendlichen aufhalten, wollen wir präsent sein», erklärt Christian Wandeler von Inplus, der für das Projekt verantwortlich ist.

Eine Lücke soll sich im Angebot schliessen

Er ist überzeugt, dass auch Hergiswil eine solche Institution braucht, welche andere Nidwaldner Gemeinden schon länger kennen, wie etwa Stansstad oder Stans. «Trotz des grossen Vereinsangebotes sind wir der Meinung, dass wir mit der Jugendanimation eine Lücke schliessen. Bisher fehlte eine Anlaufstelle für Freizeitgestaltung, an welche sich Jugendliche mit ihren Anliegen wenden konnten.»

Vorerst läuft das Angebot als dreijähriges Projekt. Die Projektgruppe Jugend, die für die strategische Ausrichtung verantwortlich und der Sozialkommission unterstellt ist, begleitet diesen Prozess. Fest steht: Das beliebte, vor fünf Jahren ins Leben gerufene Midnight-Sports-Angebot am Samstagabend mit Sport, Spiel und Musik in der Turnhalle Grossmatt soll in der neu geschaffenen Jugendanimation integriert werden.

Umfrage unter Jugendlichen wurde lanciert

Einfach so wurde die Jugendarbeit aber nicht lanciert. Vorausgehend wurde eine Bedarfsanalyse mit Jugendlichen und Schlüsselpersonen erstellt, darauf basierend ein Konzept entwickelt. Für die vorerst auf drei Jahre befristete Jugendarbeit stimmte die Gemeindeversammlung im Frühling 2017 einem Kredit von 510000 Franken zu. Gemeindepräsident Remo Zberg spricht von einem Versuch. «Sollten die Erfahrungen nach drei Jahren positiv ausfallen, können wir uns vorstellen, das Angebot weiterzuführen oder andere Modalitäten zu prüfen.»

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

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