HERGISWIL: Bahntunnel: Politiker machen Dampf

53 Landräte fordern, mit einem Bahntunnel in Hergiswil vorwärts zu machen. Doch das Projekt geniesst keine Priorität.

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Ein Bahntunnel mit Doppelspur soll die Bewohner künftig vor dem Bahnlärm schützen und das Angebot der Zentralbahn weiter verbessern. (Bild Geri Wyss/Neue NZ)

Ein Bahntunnel mit Doppelspur soll die Bewohner künftig vor dem Bahnlärm schützen und das Angebot der Zentralbahn weiter verbessern. (Bild Geri Wyss/Neue NZ)

Die Tieflegung in Luzern und der doppelspurige Ausbau der Zentralbahn von Luzern bis Hergiswil Matt ist beschlossene Sache. Am 9. Dezember erfolgt in Luzern der Spatenstich. Hergiswil soll in der Folge mit einem doppelspurigen Tunnel von Hergiswil Matt bis zum Bahnhof vom Zuglärm befreit werden. Gleichzeitig ermöglicht dieser der Zentralbahn einen weiteren Angebotsausbau zwischen Luzern und Hergiswil/Stans.

Deutlicher Wille des Landrats
Der Landrat debattierte am vergangenen Mittwoch eine Motion von Maurus Adam (FDP, Hergiswil). Darin beantragt Adam bei der Regierung, die Planung eines Tunnels in Hergiswil an die Hand zu nehmen. Das Bauwerk soll gemäss Machbarkeitsstudie rund 110 Millionen Franken kosten. Es wird mit drei Jahren Planungs- und drei bis vier Jahren Bauzeit gerechnet. Der Tunnel soll etwa 900 Meter lang sein. Die Züge könnten darin künftig mit 90 statt 50 Stundenkilometern durch Hergiswil fahren. 53 von 60 Landräten haben das Begehren von Maurus Adam unterschrieben.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.