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HERGISWIL: Der Dorfplatz soll ein neues Gesicht erhalten

Gemeinde- und Kirchenrat wollen den Platz vor der Kirche attraktiver gestalten. Dafür lancieren sie einen Ideenwettbewerb. Noch vor den Sommerferien kann die Bevölkerung die Vorschläge begutachten.
Der Dorfplatz mit der Kirche. Nun sind Ideen für eine Neugestaltung gefragt. (Bild: Matthias Piazza (Hergiswil, 26.Januar 2018))

Der Dorfplatz mit der Kirche. Nun sind Ideen für eine Neugestaltung gefragt. (Bild: Matthias Piazza (Hergiswil, 26.Januar 2018))

«Wir wollen unsere Pfarrkirche im besten Licht präsentieren. Dazu gehört ein einladender Platz vor der Kirche, der zum Verweilen einlädt», sagt der Hergiswiler Kirchgemeindepräsident Martin Dudle-Ammann. Und diesem Anspruch genüge das jetzige Erscheinungsbild nicht. «Heute blicken die Fussgänger auf dem Dorfplatz an eine Mauer, die die Kirche vom Platz trennt.»

Auch Bürger hätten sich immer wieder in diese Richtung geäussert und eine Neugestaltung angeregt. Nun sei die Zeit reif dafür. Denn die Gräber hoher verstorbener Geistlicher an der Südseite der Kirche wurden schon seit längerem geräumt, womit auch diese Fläche in die Neu­gestaltung miteinbezogen werden kann.

Für das Projekt hat der Kirchenrat den Gemeinderat mit ins Boot geholt. «Der Gemeinderat muss sowieso die Werkleitungen erneuern, da ist eine Zusammenarbeit sinnvoll», so Martin Dudle. Als ersten Schritt haben die beiden Körperschaften nun eine Kommission gebildet mit je zwei Vertretern und einen Projektwettbewerb lanciert. Die Kosten von 90 000 Franken werden hälftig geteilt. Konkrete Vorstellungen gibt es noch nicht. Definiert sind nur die groben Eck­werte. «Wir stellen uns einen offenen Platz mit Sitzgelegenheit und ohne Mauer vor», so Martin Dudle. «Klar ist für uns, dass keine Varianten in Frage kommen, welche den Unterhalt und die Reinigung erschweren.»

Dorfplatz brauche eine neue Funktion

«Mit dem Wegzug vieler Geschäfte hat der Platz seine ursprüngliche Funktion verloren. Mit der Neugestaltung wollen wir dem Rechnung tragen. Er soll zum Flanieren und Verweilen einladen und auch für Veranstaltungen, Feste und Ausstellungen genutzt werden», sagt Gemeindepräsident Remo Zberg. Und dafür brauche es die bauliche Öffnung. Engere Vorgaben gebe man nur in Bezug auf das Verkehrsmanagement, so soll etwa der Langsamverkehr gefördert werden. «Dafür lancieren wir ja den Wettbewerb, damit die Architekten ihre eigenen Ideen entwickeln können.»

Am 20. Februar werden die Wettbewerbsunterlagen versandt. Bis am 26. Mai haben die Architekten Zeit, ihren Vorschlag einzureichen. Mitte Juni soll das Siegerprojekt auserkoren werden. Das Preisgericht setzt sich unter anderem aus Fachpersonen und drei Bürgern mit beratender Stimme zusammen. Den Vorsitz hat der Hergiswiler Architekt Niklaus Reinhard.

Noch vor den Sommerferien werden die Projekte der Bevölkerung präsentiert. Angaben zum weiteren Terminplan und zu den Kosten konnte Gemeindeprä­sident Remo Zberg noch nicht machen.

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

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