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HERGISWIL: Die Tierzentrale ist stark gefordert

Immer mehr Meldungen zu vermissten oder gefundenen Tieren verarbeitet die Tiermeldezentrale. Ein Netzwerk von Freiwilligen hilft tatkräftig mit.
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Hanns Fricker, Geschäftsführer der Tiermeldezentrale in Hergiswil, konnte im Juli Melanie Korn vom Tierheim Böhler in Schöftland als 10 000. Helferin begrüssen. Inzwischen sind es bereits 11 000. (Bild: PD)

Hanns Fricker, Geschäftsführer der Tiermeldezentrale in Hergiswil, konnte im Juli Melanie Korn vom Tierheim Böhler in Schöftland als 10 000. Helferin begrüssen. Inzwischen sind es bereits 11 000. (Bild: PD)

Das ehrenamtliche Helfersystem der Schweizerischen Tiermeldezentrale (STMZ) mit Sitz in Hergiswil läuft seit fast genau einem Jahr: 11 000 Tierfreunde aus der ganzen Schweiz haben sich inzwischen auf dem Internet dafür registriert. «Damit schliessen wir eine wichtige Lücke», sagt die stellvertretende STMZ-Geschäftsführerin Judith Müller-Haldi. Denn von Gesetzes wegen sei für die Problemlösung stets der Finder eines entlaufenen Tieres zuständig: «Er muss eine Meldung machen, für das Wohl des Tieres sorgen und den Besitzer finden. Diese Hintergrundarbeit regelt das Gesetz aber nicht», so Judith Müller. Der Einsatz der Freiwilligen sei deshalb umso wichtiger.

Böller sorgen für Hochbetrieb

Die Dienste der Non-Profit-Organisation werden rege in Anspruch genommen: 2005 beschäftigte sich die Tierzentrale mit schweizweit 600 Meldungen. 2012 waren es rund 14 000 (ca. 9000 Vermisst- und 5000 Fundmeldungen). Im laufenden Jahr sind es bereits schon 8000: «Wir wachsen derart stark, wir können nicht mehr alles selbst bewältigen», so Müller. Und weiter: «Wir leben von Spenden und sind deshalb froh, wenn wir auf freiwillige Hilfe zählen können.» Dazu gehören auch zehn «Telefon-Engel», welche Meldungen ehrenamtlich entgegennehmen.

Besonders im Juli und August herrscht Hochbetrieb auf der Zentrale – regelmässig zum Nationalfeiertag laufen die Drähte heiss: «Am Montag hatten wir mit 110 Meldungen einen Rekordtag», sagt Judith Müller. «Wegen der Knallerei gibt es extrem viele Tiere, die im Schrecken davonspringen.»

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