HERGISWIL: Doppelspur: Kanton klärt Vorfinanzierung ab

Eine teilweise private Vorfinanzierung des Bahntunnels in Hergiswil schliesst die Nidwaldner Regierung nicht aus. Zuerst will sie Antworten auf offene Fragen.

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Die Zentralbahn bei der Station Hergiswil-Matt. Bis hier soll eine Doppelspur entstehen. ( (Archivbild: Robert Hess)

Die Zentralbahn bei der Station Hergiswil-Matt. Bis hier soll eine Doppelspur entstehen. ( (Archivbild: Robert Hess)

Mit einem Postulat hat der Hergiswiler FDP-Landrat Ruedi Waser angeregt, für den Bau eines Doppelspurtunnels im Dorf eine Vorfinanzierung ins Auge zu fassen, an der auch Private beteiligt wären. Mit einer so genannten PPP-Finanzierung (Private Public Partnership) soll ein solcher Tunnel rascher realisierbar sein. Bei einer PPP würden Private ihr Fachwissen und Geld für öffentliche Aufgaben beisteuern.

In ihrer Antwort hält die Nidwaldner Regierung fest, sie wolle die von Waser gestellten Fragen durch externe Fachleute beurteilen lassen. Die Volkswirtschaftsdirektion habe eine Offerte für eine Vorstudie für den Doppelspurtunnel zwischen der Haltestelle Matt und dem Bahnhof Hergiswil eingeholt.

Beim Doppelspurausbau von der Kantonsgrenze bis Hergiswil-Matt klärt gegenwärtig eine Arbeitsgruppe ab, ob das Projekt optimiert werden kann.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.