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HERGISWIL: Ehrentanne thront über Brunni

Niklaus II. freut sich über seine prächtige Ehrentanne. Die spezielle Lage im Brunni-Gebiet, aber auch die Witterung stellten die Verantwortlichen vor Herausforderungen.
Richard Greuter
Das Aufrichten der 21 Meter hohen Tanne (Bild: Richard Greuter (NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

Das Aufrichten der 21 Meter hohen Tanne (Bild: Richard Greuter (NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

Richard Greuter

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Niklaus II. und Ehefrau Christine geniessen vom ehemaligen Hotel Brunni auf 825 Metern einen einmaligen Blick auf den Vierwaldstättersee und die umliegende Bergwelt. Seit vorgestern ziert eine 21 Meter hohe Ehrentanne das Anwesen. Bevor es so weit war, trafen sich die Fasnächtler auf dem Parkplatz der Brunni-Bahn. Von dort ging’s zu Fuss oder per Bus zum Wohnsitz des zukünftigen Frohsinnpaares der Frohsinngesellschaft Stans.

Zahlreiche befreundete Zünfte und Freunde, mehr als 100 Personen, gaben den beiden die Ehre. Sie alle genossen mit dem Frohsinnpaar ein paar gemütliche Stunden, während- dem die rund eine Tonne schwere Tanne aufgestellt wurde. Als Einstimmung zur Fasnacht bot die Guuggenmusig Ribi-Häxä ein kakofonisches Konzert mit rockigen Fasnachtsmelodien. Später stiessen die einheimischen Guuggen Lopper-Gnome und Schärbähufä dazu und griffen auch zu ihren Instrumenten.

«Eine schöne Tanne am richtigen Ort»

«Es ist sehr eindrücklich», freute sich Niklaus Minder. Und was den zukünftigen Frohsinnvater noch mehr freute: «Eine schöne Tanne am richtigen Ort.» Und dies meinte der baldige Fasnachtsherrscher durchaus wörtlich. Wäre die Strasse von Her­giswil auf das auf 825 Metern hoch gelegene Brunni nicht passierbar gewesen, hätte der Frohsinn einen Platz im Dorf suchen müssen. Eine weitere Herausforderung waren die stürmischen Winde. «Wir mussten die Tanne im Bereich, wo sie geschnitten wurde, sichern», berichtete Sören Schwitzky, Vizepräsident der Frohsinngesellschaft Stans. Mit Erfolg: Die Tanne überstand auch den gestrigen Sturm. Sie steht zwar laut Sören Schwitzky leicht schräg, wird aber wieder ge­richtet.

Wachablösung beim Grabteam

Mit den Launen der Geologie wurde diesmal das Grabteam konfrontiert. Erst nach drei Anläufen gelang es, ein zwei Meter tiefes Loch zu graben, um die Tanne zu verankern. Bei den ersten zwei Löchern stiessen sie nach 50 bis 60 Zentimetern auf Felsen. Für eine Tanne von über 20 Metern, bei der zehn Prozent in den Boden muss, reichte das nicht. «Es ist eines der schwierigsten Löcher», sagte Sepp Christen, der seit 25 Jahren dabei ist. Christen und Klaus Hess nehmen Abschied vom Grabteam und werden künftig durch Gery Waser und Roger Isenegger abgelöst.

Hinweis

Mehr Bilder vom Tannenstellen: nidwaldnerzeitung.ch/bilder

Der Frohsinnvater in gemütlicher Schnupfrunde (Bild: Richard Greuter (NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

Der Frohsinnvater in gemütlicher Schnupfrunde (Bild: Richard Greuter (NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

Der Einzug zum Wohnsitz von Niklaus Minder (Bild: Richard Greuter (NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

Der Einzug zum Wohnsitz von Niklaus Minder (Bild: Richard Greuter (NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

Auftritt der Guugge Ribi-Häxä (Bild: Richard Greuter (NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

Auftritt der Guugge Ribi-Häxä (Bild: Richard Greuter (NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

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