HERGISWIL: Erste Ergebnisse positiver als erwartet

Anfangs März sind die Kernbohrungen im Rahmen des Vorprojekts für einen Doppelspurtunnel der Zentralbahn in Hergiswil abgeschlossen worden. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass der Baugrund insgesamt geologisch günstiger beurteilt wird als erwartet.

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An sechs Stellen wurde in Hergiswil gebohrt. (Bild: PD)

An sechs Stellen wurde in Hergiswil gebohrt. (Bild: PD)

In der Gemeinde Hergiswil wurden zwischen Mitte Januar und anfangs März sechs Kernbohrungen durchgeführt. Es handelt sich dabei um ergänzende Baugrunduntersuchungen für den Doppelspurausbau der Zentralbahn in Hergiswil. Zusammen mit den Kernbohrungen wurden auch Pumpversuche, Rammwiederstandsmessungen und andere geologische Messungen durchgeführt.

Gegenwärtig laufen die Laborauswertungen der Bohrungen, wie die Baudirektion Kanton Nidwalden am Montag mitteilte. Anschliessend werden die Längen- und Querprofile des Bodens im Bereich der Tunnelvarianten bereinigt. Damit ergibt sich für die weiteren Planungsarbeiten für den Doppelspurtunnel in Hergiswil ein aussagekräftiges Baugrundmodell.

Die ersten Ergebnisse aus den Sondierbohrungen sind insgesamt positiver als erwartet, heisst es in der Mitteilung weiter. Im Detail seien die Ergebnisse aber differenziert nach Lage und Tiefe zu betrachten. So gab es grundsätzlich keine Überraschungen hinsichtlich der geologischen Formationen in Hergiswil.

Die Ergebnisse aus den Kernbohrungen fliessen in die Planungen für das Vorprojekt eines Doppelspurtunnels der Zentralbahn in Hergiswil ein. Im Juni 2013 wird das Vorprojekt für einen Tunnel lang und einen Tunnel kurz in Hergis-wil vorliegen.

pd/zim