Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

HERGISWIL: Es geht Schlag auf Schlag im Hafen Hergiswil

Der millionen­teure Neu- und Umbau des Gemeindehafens ist offiziell lanciert worden.
Martin Uebelhart
Mit Vorschlaghämmern bringen die Verantwortlichen das Hafenprojekt auf den Weg. (Bild Martin Uebelhart)

Mit Vorschlaghämmern bringen die Verantwortlichen das Hafenprojekt auf den Weg. (Bild Martin Uebelhart)

Anfang Juni 2016 soll der Hafen Hergiswil erneuert sein und wieder in Betrieb genommen werden können. Dann wird der Gemeindehafen mit rund 370 Plätzen 70 Boote mehr als bisher aufnehmen können. Gestern brachten Vertreter des Verwaltungsrates, der Geschäftsleitung des Hafens und der Bauherrschaft das Projekt mit einem symbolischen «Spatenschlag» auf den Weg. Der südliche Teil des Hafens präsentierte sich vollständig leer.

Boote rundherum verteilt

«Rund 180 Boote mussten wir anderswo unterbringen», sagte Geschäftsführer Markus Inäbnit gestern. Ein Teil der Besitzer habe die Boote aus dem Wasser genommen, ein Teil der Schiffe sei auf andere Standplätze und im Hafen Nord in Hergiswil sowie den Häfen Buochs und Stansstad verteilt worden. Dazu seien schon vor einiger Zeit entsprechende Plätze reserviert worden. Eine herausfordernde Aufgabe, die Hafenmeister Roger Mutti mit viel Einsatz und Bravour gelöst habe.

Nun kommen die Bauarbeiten so richtig in Gang. Zunächst werden die Stege im südlichen Hafenteil abgebaut. Dann werden für die neue Mole, die rund 30 Meter weiter im See draussen zu stehen kommt, Pfähle gesetzt. «Die Mole wird rund 200 Meter lang sein», erklärte Markus Inäbnit, «und die Mole im Nordteil des Hafens um rund 70 Meter überlappen.» Die Einfahrt erfolgt künftig von der Glasi her, und die neue Anordnung bietet zudem den Vorteil, dass Schwemmholz nicht mehr direkt in den Hafen hineingelangt. Anfang Jahr wird dann die alte Mole abgebaut und die neue in einem Stück an ihren Standort auf dem Seeweg von Beckenried nach Hergiswil transportiert. Dann folgt noch – auch für den nördlichen Hafenteil – die Aufrüstung der elektrischen und sicherheitstechnischen Anlagen. Für jeweils vier Bootsplätze wird es einen Serviceterminal mit Strom- und Wasseranschlüssen geben. Punkto Sicherheit werden an den Stegen und Molen Leitern sowie Rettungsringe und -stangen angebracht.

Finanziert aus eigenen Mitteln

Zwischen 6,5 und 7 Millionen Franken investiert der Gemeindebootshafen in den Um- und Ausbau. Nötig wurde er, weil der Hafen Süd mittlerweile über 30 Jahre alt ist, und die Schwimmstege und die Mole des südlichen Hafens sind schon länger sanierungsbedürftig. «Wir müssen die Hafenerweiterung mit eigenen Mitteln respektive mittels eines langfristigen Darlehens stemmen», betont Inäbnit. Der Hafen ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, Gelder von der Gemeinde erhält er nicht. Man wolle weiterhin eine Kostenmiete anbieten, sagte gestern Verwaltungsratspräsident Albert Infanger. «Der Hafen ist nicht gewinnorientiert, wir müssen kostendeckend arbeiten.»

Martin Uebelhart

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.