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HERGISWIL: Firmenchef droht die Auslieferung

Der Chef einer Her­giswiler Immobilienfirma bleibt weiterhin in Haft. Er wurde im Juni 2017 verhaftet, da ihm in seiner Heimat Kosovo Anstiftung zu einem Mord vorgeworfen wird.
Innenansicht des Gefängnis in Stans. (Bild: Corinne Glanzmann / LZ)

Innenansicht des Gefängnis in Stans. (Bild: Corinne Glanzmann / LZ)

Seit über sechs Monaten sitzt er deshalb in Haft, aktuell in der Justizvollzugsanstalt Lenzburg. Grund: Trotz offiziellem staatlichem Auslieferungsgesuch aus dem Kosovo weigert er sich, auszureisen und sich den kosovarischen Behörden zu stellen. Vergangene Woche teilte nun das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) unserer Redaktion mit, dass das Bundesstrafgericht in Bellinzona einen weiteren Entscheid gefällt hat. In seinem Urteil vom 22. Dezember 2017 stützt das Bundesstrafgericht den Entscheid des Bundesamtes für Justiz (BJ) aus Bern und befindet die Auslieferung als rechtmässig. Dieses Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Der Betroffene kann als letzte Instanz noch ans Bundesgericht in Lausanne gelangen.

Zudem hat der Mann vom Gefängnis aus gegen die Grossüberbauung Wylpark in Hergiswil Einsprache erhoben. Allerdings erfolglos. Wie die Bauherrschaft kürzlich mitteilte, hat er seine Einsprache zurückgezogen, sodass die Gestaltungsplanung Wylpark bald bewilligt werden kann. (KL)

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