HERGISWIL: Gemeinderäte sollen angestellt werden

Der Gemeinderat empfindet seinen Job als immer anspruchsvoller und zeitaufwendiger. Attraktivere Anstellungsbedingungen sollen dafür entschädigen.

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Die Gemeinde Hergiswil. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Gemeinde Hergiswil. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die sieben Hergiswiler Gemeinderäte sind überlastet. Dies ist zumindest das Fazit der zweitätigen Klausur, an welcher sich der Gemeinderat auf Pilatus Kulm Anfang Woche mit verschiedenen Themen auseinandergesetzt hat. «Offiziell hat der Gemeinderat keine Pensen. Doch der durchschnittliche Arbeitsaufwand würde etwa einem 40-Prozent-Pensum in der Privatwirtschaft betragen», so Gemeindepräsident Remo Zberg. Rund 500 bis 800 Stunden pro Jahr setze ein Gemeinderat für sein Amt ein. «Viele sind ja auch beruflich zu 100 Prozent angestellt und arbeiten darum am Abend und an den Wochenenden für das Gemeinderatsamt. Damit ist die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Der Leidensdruck ist ziemlich hoch.»

Gesamtpensum von 300 Prozent angestrebt

Und die Arbeitsbelastung werde so schnell auch nicht zurückgehen – im Gegenteil: «Mit den Projekten der Zentralbahn, der A 2, der Zentrumsplanung und der Zusammenlegung von Schul- mit politischer Gemeinde hat die Arbeit eher noch zugenommen», meint Gemeindepräsident Remo Zberg. Abhilfe schaffen soll eine Aufstockung der Pensen. «Uns schwebt ein Pensum von gesamthaft 300 Prozent vor.» Künftig sollen die Gemeinderäte «richtig» angestellt sein.

Matthias Piazza / Neue NZ

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