HERGISWIL: Glashüttendorf wurde Blashüttendorf

Hergiswil wurde zwei Tage lang zum Mekka der Blaskapellen. Mit einem rekordverdächtigen Besucheraufmarsch und ansteckender Stimmung.

Drucken
Teilen
Hainz-Peter Luginbühl (links) und Peter Schaad begutachten Blasinstrumente. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Hainz-Peter Luginbühl (links) und Peter Schaad begutachten Blasinstrumente. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Trotz zeitweiligem Dauerregen und kühlen Temperaturen: Das Wetter konnte den 47 Blaskapellen mit über 850 Blasmusikanten nichts anhaben. Auch nicht dem Publikum, denn dieses erschien äusserst zahlreich. Die Anzahl Besucher an allen drei Tagen wurde auf 10'000 bis 12'000 geschätzt. Die Aula Grossmatt, wo die Wettvorträge stattfanden, platzte zeitweilig aus allen Nähten. «So viele Leute in der Aula habe ich in den 34 Jahren ihres Bestehens noch nie gesehen», sagte Sponsorchef Markus Marti. Über 700 Leute befanden sich gleichzeitig in der Aula, sodass viele nicht mal mehr einen Platz auf der Treppe oder irgendwo auf dem Boden fanden. 

«Das Fest war in jeder Beziehung ein durchschlagender Erfolg», zog OK-Präsident Herbert Gnos Bilanz. Und OK-Vizepräsident Martin Weissen ergänzte: «Dieses Fest war nur möglich dank über 400 freiwilligen Helfern und Helferinnen aus den Hergiswiler Dorfvereinen.»  

Kurt Liembd

Mehr zum Thema am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.