HERGISWIL: Juso und SP protestieren gegen Schindler

Juso und SP des Kantons Luzern zeigen sich empört über die Aussagen von Alfred N. Schindler. Die Juso protestierte am Sonntag in Hergiswil gegen den Unternehmer.

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Mitglieder der Luzerner Juso auf der Suche nach der Wohnung von Alfred N. Schindler. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Mitglieder der Luzerner Juso auf der Suche nach der Wohnung von Alfred N. Schindler. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Juso Luzern hat am Sonntagmittag in Hergiswil gegen Alfred N. Schindler und für die SP-Steuergerechtigkeitsinitiative protestiert. Die Juso will «keine Volkserpresser im Land» und hätte dem Chef der Firma Schindler am Sonntag ein Ticket nach Bulgarien übergeben wollen. Bulgarien deshalb, weil Alfred N. Schindler nach Meinung der Juso einzig dort weniger Steuern zahlen würde. Gemäss Mitteilung habe die Juso den Briefkasten von Alfred N. Schindler zwar gefunden, aber statt einer Wohnung war hinter dem Briefkasten eine Baustelle. Die Frage, wo er wirklich wohne, bleibe offen, schreibt die Juso weiter.

Alfred N. Schindler hat in der Samstagsausgabe der Neuen Luzerner Zeitung angekündigt, dass er die Schweiz verlassen würde, falls das SP-Volksbegehren durchkommen würde (siehe Artikelverweis).

Bereits am Samstag hat die SP des Kantons Luzern einen offenen Brief an Alfred N. Schindler geschickt und sich über die Aussagen des Schindler-CEOs empört. Im offenen Brief bezichtigt die SP die Aussagen von Alfred N. Schindler als «Propaganda-Lüge, die bereits mehrfach widerlegt worden sei.»

pd/rem