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HERGISWIL: Lärmschutzprojekt geht in nächste Phase

Ab nächster Woche ist das Lärmschutzprojekt öffentlich aufgelegt. Bestandteil ist auch die Umnutzung des Pannenstreifens.
So wird die Lärmschutzwand entlang der A 2 in Hergiswil aussehen. (Bild: Visualisierung Mathys Partner)

So wird die Lärmschutzwand entlang der A 2 in Hergiswil aussehen. (Bild: Visualisierung Mathys Partner)

red. Die Realisierung des Lärmschutzes entlang der A 2 in Hergiswil ist für die Jahre 2018 bis 2020 vorgesehen. Zuerst wird nun aber das Ausführungsprojekt öffentlich aufgelegt. Dies ist zwischen dem 7. Dezember und 21. Januar der Fall, ausgenommen während der Weihnachtsferien vom 24. Dezember bis 3. Januar, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) gestern mitteilte.

Rückendeckung des Stimmvolks

Das Vorhaben umfasst den Einbau eines lärmarmen Fahrbahnbelags sowie die Erstellung einer 5,6 Meter hohen und knapp 1,9 Kilometer langen Lärmschutzwand auf der Seeseite von Hergiswil. Die Wand beinhaltet eine 2 Meter breite Auskragung.

Die Variante geht über das ursprüngliche Projekt des Astra hinaus, das sich an den rechtlichen Bestimmungen orientiert hatte. Den Preis dafür hat die Gemeinde selbst zu berappen. Den notwendigen Kredit von 12 Millionen Franken für die Erstellung und den Unterhalt hatten die Stimmbürger im März dieses Jahres an einer Urnenabstimmung mit 78 Prozent bewilligt. Gemeindepräsident Remo Zberg freute sich damals, dass die Bevölkerung «so deutlich die Chance wahrgenommen hat, die Standort- und Wohnqualität in Hergiswil zu verbessern».

Im Bedarfsfall drei Fahrspuren

Der Bund übernimmt den Löwenanteil von 53 Millionen Franken. Darin sind indes auch die Kosten für ein zweites Projekt enthalten. So soll es künftig möglich sein, bei viel Verkehr im Abschnitt von der A 2/A 8-Verzweigung Lopper in Richtung Norden bis zum Tunnel Spier auf drei Spuren zu erhöhen. Die Umnutzung des Pannenstreifens bedingt aber eine Ausweitung des Trassees. So müssen laut Medienmitteilung die bestehenden Kunstbauten auf der A 2 verbreitert und neue Stützmauern errichtet werden.

Weil das Projekt teils auch auf Luzerner Boden ist, wird es sowohl in Luzern als auch in Nidwalden öffentlich aufgelegt.

Hinweis

Das Ausführungsprojekt ist beim Sekretariat der Baudirektion Nidwalden in Stans und bei der Gemeindekanzlei in Hergiswil jeweils von 8 bis 12 und 14 bis 17 Uhr einsehbar.

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