HERGISWIL: Lautstark in die Fasnacht gestartet

Um Punkt 20 Uhr am Samstag knallte es dreimal: Die Fasnacht war im Lopper-Dorf eingezogen.

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Am Nachmittag vergnügte sich die Jungschar im Gumpischloss ... (Bild Izedin Arnautovic)

Am Nachmittag vergnügte sich die Jungschar im Gumpischloss ... (Bild Izedin Arnautovic)

pd/red. Eröffnet wurde das Fest der einheimischen Guuggen Lopper-Gnome und Schärbähufä vom ehemaligen Frohsinnvater 2012, «Happy»-Sepp Durrer. Nachdem die Gastgeber den kleinsten Fasnächtlern am Nachmittag ein Ständchen gegeben hatten und das «Gumpischloss» weggeräumt war, spielten am Abend ein Dutzend geladene Guuggen auf. Nicht weniger als 700 Kilometer weit angereist war die Formation Doe Mar Wa aus Bakel NL. Der Auftritt der einzigen Guuggenmusig Hollands wurde mit Spannung erwartet. Auch weniger weit angereiste Musiken aus Deutschland, der Ost- und Zentralschweiz begeisterten.

Weniger Besucher als bisher

Die warmen Temperaturen liessen fast Sommergefühle aufkommen, was viele Besucher dazu brachte, sich an der Aussenbar abzukühlen, um sich dann wieder in die heissen Festzelte zu stürzen. Besonders heiss ging es im beliebten Partytempel zu und her, wo DJ Maik Wisler enormen Spass hatte und genau den Geschmack des Publikums traf bis in die frühen Morgenstunden.

Die aufs zweite Wochenende verschobene Fasnachtseröffnung lockte weniger Besucher als bisher an, wohl wegen vieler anderer Anlässe. Doch OK-Präsident Andy Blättler blickte auf ein gelungenes Fest zurück: «Unsere Besucher haben ein tolles Fest erlebt, und die Stimmung war schlichtweg super.»

... und abends amüsierten sich die älteren Fasnächtler im Festzelt. (Bild: PD)

... und abends amüsierten sich die älteren Fasnächtler im Festzelt. (Bild: PD)