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HERGISWIL: Mehr Natur für den Gemeindehausplatz in Hergiswil

Das Seeufer des Gemeindehausplatzes soll renaturiert werden. Geplant ist eine Flachuferzone mit Schilfgürtel und zum Teil Kiesstrand.
Auf diesem Plan ist ersichtlich, wie der Hergiswiler Gemeindehausplatz gestaltet und renaturiert wird. (Bild: PD)

Auf diesem Plan ist ersichtlich, wie der Hergiswiler Gemeindehausplatz gestaltet und renaturiert wird. (Bild: PD)

Kurt Liembd

Hergiswil hat offenbar die Zeichen für eine naturnähere Umwelt erkannt. Zurzeit entsteht aus dem leblosen Steinibachbett im Bereich Grossmatt ein natürlicher Bach (wir berichteten), dies zur Freude von Menschen und zum Wohle der Natur. Ebenfalls einen Schritt in Richtung mehr Natur plant der Gemeinderat nun auf dem Gemeindehausplatz.

Geplant ist eine Renaturierung des Seeufers. Konkret heisst dies, dass die alte Ufermauer abgebrochen wird und dank einer naturnahen Gestaltung eine Flachuferzone entsteht. Diese Zone besteht zum grössten Teil aus einem noch zu schaffenden Schilfgürtel mit allen Vorteilen für die Tierwelt. Ein kleiner Abschnitt des Seeufers soll als Kiesstrand ausgestaltet werden, wo auch die Menschen direkten Kontakt mit dem Wasser haben können.

Höhere Lebensqualität am See

Eigentlich kam die Idee dazu nicht direkt vom Gemeinderat. Denn die Renaturierung erfolgt aufgrund gesetzlicher Vorgaben als Ausgleich im Zusammenhang mit der Erweiterung des Gemeindebootshafens. Der Gemeinderat hat sich jedoch dafür eingesetzt, dass dieser Ausgleich beim Gemeindehausplatz stattfindet, denn er hätte auch anderswo realisiert werden können. «Es ist uns schon lange ein Anliegen, unsere Plätze und Pärke besser zu nutzen und schöner zu gestalten», sagt Gemeindepräsident Remo Zberg. Deshalb hat der Gemeinderat die Gelegenheit genutzt, im Zusammenhang mit den Bauarbeiten der Neugestaltung des Seeufers gleichzeitig den Platz neu zu gestalten.

Vorgesehen sind unter anderem: Vergrösserung des Spielplatzes, Erneuerung des Parkmobiliars, naturnahe Gestaltung der Fusswege, zusätzliche gedeckte Veloparkplätze, eine Plattform mit Ausblick, Auffrischung der Bepflanzung und Neuplanzungen. Dies alles natürlich nur, falls die Stimmbürger an der Gemeindeversammlung dazu Ja sagen. Die Kosten für die Neugestaltung werden aufgeteilt. Die Renaturierung des Seeufers kostet rund 450 000 Franken und wird vom Bootshafen geplant und finanziert (auf dem Bild unterhalb der roten punktierten Linie). Der Rest für die Neugestaltung des Platzes (oberhalb der roten Linie) kostet rund 391 000 Franken und wird von der Politischen Gemeinde bezahlt. Deshalb haben die Stimmbürger nur über den Kredit von 391 000 Franken zu befinden.

Kanalisationsleitung über 40-jährig

Weiter haben die Hergiswiler Stimmbürger über einen Kredit von 1,2 Millionen für den Ersatz der Kanalisationsleitung von Fräkmünt bis Schönegg zu befinden. Die rund fünf Kilometer lange Kanalisationsleitung wurde 1972/73 erstellt und weist heute starke Schäden auf, unter anderem durchgehend starke Deformationen.

An diesen Kosten beteiligen sich auch die Gemeinde Kriens sowie die Pilatus-Bahnen, denn ein Teil der Abwässer stammt vom Restaurant Fräkmüntegg, welches auf Krienser Boden liegt.

Hinweis

Gemeindeversammlung am Dienstag, 24. Mai, um 19.30 Uhr im Loppersaal.

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